0
Landestheater
Spannung vor Pumuckl-Premiere in Coburg
Oliver Schmidt
Oliver Schmidt, Coburger Tageblatt // CT-Archiv
Coburg – Schauspieler Stephan Mertl hat es in seiner langen Karriere bereits mit vielen Herausforderungen zu tun bekommen. Aber mit einem Kobold, der regelmäßig unsichtbar, stand er noch nie auf der Bühne.

Das sogenannte Weihnachtsstück (früher: „Weihnachtsmärchen“) zählt immer zu den Höhepunkten im Spielplan des Landestheaters Coburg. Zum einen, weil es sehr viele Vorstellungen gibt; zum anderen, weil die meisten Vorstellungen nahezu ausverkauft sind.

Stephan Mertl: Sternstunden auf der Bühne

In der aktuellen Spielzeit kommen weitere Besonderheiten hinzu. Auf dem Programm steht „Meister Eder und sein Pumuckl“. Die Hauptrolle des Schreinermeisters Eder übernimmt Stephan Mertl. Für ihn ist es die letzte große Rolle vor dem Ruhestand. Seit sage und schreibe 23 Jahren gehört der markante Schauspieler bereits zum Ensemble des Landestheaters. In dieser Zeit war er in vielen Charakterrollen zu sehen. Etwa als Rupert in „Familie Schroffenstein“ oder als Paulet in „Maria Stuart“. Das Ein-Personen-Stück „Die Sternstunde des Joseph Bieder“ ließ er auch zu einer „Sternstunde des Stephan Mertl“ werden.

Landestheater Coburg
Vorfreude aufs diesjährige Weihnachtsstück: Pumuckl erobert bald das Landestheater Coburg. // Zeichnung: Adrian Bahr / Foto: Ceyda Bas

Beim jetzigen Weihnachtsstück bekommt es Mertl noch einmal mit einer völlig neuen Herausforderung zu tun: Sein wichtigster Partner auf der Bühne wird ja kein Mensch sein, sondern ein Kobold, der noch dazu regelmäßig unsichtbar wird.

Premiere am 30. November im Globe

Auf welche technische Weise diese Rolle „besetzt“ wird, ist bislang noch ein Geheimnis. Bekannt ist lediglich, dass es eine Pumuckl-Puppe gibt, die von Puppenspielern bewegt wird. Fotos werden vor der Premiere (Termin: Samstag, 30. November) nicht veröffentlicht.

Pumuckl-Buch
Coburg freut sich auf den Pumuckl. // picture alliance / dpa

Matinee am 24. November in der Reithalle

Wer trotzdem schon ein bisschen mehr wissen und sehen möchte, kann zur Matinee kommen. Sie beginnt am Sonntag, 24. November, um 11 Uhr in der Reithalle. Wichtig: Der Eintritt ist frei, es sind jedoch Einlasskarten erforderlich, die an der Theaterkasse im Globe erhältlich sind. Und: Es gilt selbstverständlich ein Fotografierverbot.

Lesen Sie auch:

 

Inhalt teilen
  • kopiert!