Nichts ist so alt wie die Tageszeitung von gestern? Von wegen! Wir haben jetzt sogar das Coburger Tageblatt von vor über einem Jahr noch einmal herausgeholt – weil es einfach so spannend ist, nachzulesen, was „damals“ so war.
In der Ausgabe vom 16. März 2022 haben wir über vier „ärgerliche Schandflecken“ in Coburg berichtet und dazu die provokative Frage gestellt: Warum tut sich hier nichts? Im April 2023 dürfen wir nun erfreut feststellen: Mittlerweile ist in drei der vier Fälle ordentlich Bewegung gekommen. Erstens: Der seit Jahren leer stehende Festungshof wird endlich saniert! Zweitens: Die Ruine vom ehemaligen Diakonisch-Sozialen Zentrum (DSZ) in der Leopoldstraße wird abgerissen und durch einen Neubau mit 88 Mietwohnungen ersetzt. Und, Drittens: Auch das alte Landratsamt in der Allee, das sich seit Jahren im Dornröschenschlaf befindet, wird nun wachgeküsst. Schön!
Bliebe noch Sorgenkind Nummer vier von unserer damaligen Berichterstattung: das ehemalige VfB-Sportheim in der Wiesenstraße. Hier ist leider kein neuer Sachstand bekannt. Schade,
Doch die Erfolgsquote von 75 Prozent kann sich wahrlich sehen lassen. Dass es in den vergangenen 13 Monaten auch anderweitig in der Vestestadt aufwärts gegangen ist, lässt sich zudem an etwas anderem ablesen, was in jenem Tageblatt vom 16. März 2022 vermeldet wurde: Der Corona-Inzidenzwert in der Stadt Coburg lag damals bei fürchterlichen 2715,3. Zum Vergleich: An diesem Dienstag meldete die Corona-Warn-App für die Stadt Coburg einen offiziellen Inzidenzwert von sage und schreibe 0,0. Wunderbar!
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