Die Wählergemeinschaft Pro Coburg unternimmt einen weiteren Anlauf, um das Streamen von Stadtratssitzungen zu erreichen. Konkret: Die öffentlichen Sitzungen des Stadtrats sollen live im Internet übertragen werden (Livestream); anschließend soll dieses Videomaterial noch in einer Mediathek auf der Internetseite der Stadt Coburg zeitlich befristet der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Ein entsprechender Antrag zur nächsten Stadtratssitzung wurde von Pro Coburg jetzt eingebracht. In der Vergangenheit hatte es bereits mehrere Streaming-Vorstöße und auch Testphasen gegeben. Doch zu einer dauerhaften Einrichtung wurde es nie.
Mehr Transparenz und Bürgernähe?
Pro Coburg führt die bekannten Argumente auf, die für ein Streaming sprechen würden: Transparenz, Bürgernähe und auch das Vertrauen in die kommunale Selbstverwaltung könnten dadurch gestärkt werden. Außerdem entspreche dies den Erwartungen an eine „moderne, digitale Informationspolitik“. Die Stadt Coburg hätte damit die Möglichkeit, „ihre kommunalpolitischen Prozesse offen, nachvollziehbar und zeitgemäß zu gestalten.“
Livestreams in anderen Kommunen
Die Einführung eines Livestreams mit ergänzender Mediathek sei „rechtlich zulässig, organisatorisch realisierbar und politisch sinnvoll“, heißt es weiter in dem Antrag. Auch wird auf andere bayerische Kommunen verwiesen, in denen Sitzungen bereits „erfolgreich“ gestreamt würden: etwa in München, Bayreuth und Aschaffenburg.












