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Aufruf
Am Sonntag: Demo gegen rechts in Coburg
In Köln wurde bereits am Dienstag (16. Januar) gegen rechte Parteien und Ideologien demonstriert.
In Köln wurde bereits am Dienstag (16. Januar) gegen rechte Parteien und Ideologien demonstriert. // Oliver Berg/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Coburg – Ein breites Bündnis von Parteien und Organisationen ruft für Sonntag (21. Januar 2024) in Coburg zu einer Demo „Gemeinsam gegen rechts“ auf.

SPD, Grüne und Die Linke aus Stadt und Landkreise stehen mit auf dem Plakat, dazu die Wählervereinigung Pro Coburg, die nur in der Stadt aktiv ist. Hinzu kommen Organisationen wie Fridays for Future, die Initiative Stadtmuseum und das örtliche Peta Street Team. Weitere Unterstützer seien willkommen, heißt es. „Coburg gemeinsam gegen rechts“ wird veranstaltet vom Coburger Verein Comun, der in der Vestestadt auch schon Umzüge zum Christopher Street Day veranstaltet hat. Die Kundgebung „Gemeinsam gegen rechts – gemeinsam für unsere Demokratie“ findet am Sonntag, 21. Januar, 15 Uhr, auf dem Coburger Marktplatz statt.

Das sagen die Veranstalter

Die Veranstalter von Comun schreiben dazu: „Gemeinsam für unsere Demokratie“ möchte der Verein für Menschenrechte und Nachhaltigkeit ein klares Zeichen gegen die menschenverachtenden Forderungen der AfD und für unsere vielfältige Demokratie setzen. Die AfD hat in den vergangenen Jahren ihre menschenverachtende und demokratiefeindliche Ideologie deutlich gemacht. Als Folge dessen wird sie nicht nur in weiten Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet, sondern gilt in einigen Bundesländern zudem als erwiesenermaßen rechtsextrem und durch ihr menschenverachtendes Gedankengut als antidemokratisch.

Gerade durch das Bekanntwerden der AfD intern entwickelten Deportationspläne für Menschen mit Migrationsgeschichte und den Reaktionen darauf wird noch einmal deutlich: Die AfD gefährdet unsere Demokratie und unser gemeinsames Zusammenleben. Dementsprechend möchten wir ein klares Bekenntnis zu unserer demokratischen Grundordnung setzen und alle demokratischen Organisationen, Parteien und Initiativen einladen. Denn egal welche politischen Positionen wir über Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik vertreten, sind wir am Ende Bürger und Bürgerinnen dieses Landes und haben die Pflicht, unsere Demokratie mit ihren Grundwerten zu beschützen.“

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