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Beim Fasching in Coburg
Klaus Karl-Kraus über die AfD: „Das kotzt mich an“
Klaus Karl-Kraus wetterte in Coburg gegen die AfD
Klaus Karl-Kraus wetterte in Coburg gegen die AfD. // Monika Kober
Coburg – Zunächst frotzelte der Nürnberger Kabarettist und bekennende „Club"-Fan ein bisschen über den FC Bayern. Doch dann wurde er ernst und gab ein klares Statement gegen Rechts ab.

Klaus Karl-Kraus ist bekannt für klare Worte. Meistens kann man darüber lachen - manchmal meint es der Nürnberger Kabarettist aber auch bitterernst. Das erlebten am Samstagabend auch die knapp 700 Besucher der Prunksitzung der Narrhalla in Coburg.

Seitenhieb auf den FC Bayern

Zunächst begann Klaus Karl-Kraus ganz harmlos. Es gab zum Beispiel die fast schon obligatorischen Frotzeleien über den FC Bayern München. So sagte er etwa: „Wenn ein Franke Bayern-Fan ist, dann muss die Erziehung gründlich daneben gegangen sein.“

Andererseits: Es gibt wahrlich schlimmere Dinge als Bayern-Fans....

Klima-Katastrophe und Pippi Langstrumpf

Klaus Karl-Kraus machte sich Gedanken über den Zustand der Welt und zeigte sich in diesem Zusammenhang sehr besorgt. Weil die wirklich wichtigen Themen nicht richtig angepackt würden.

Allen voran sprach er die Klima-Katastrophe an. Er bezweifelte, dass die verhindert werden könne, indem die Menschen nur noch Eier aus Bodenhaltung essen oder Pippi Langstrumpf umschreiben würden. „Das geht mir auf den Zeiger“, sagte Kraus. Doch etwas anderes geht ihm noch viel mehr „auf den Zeiger“: die AfD.

Ein „Stopp-Schild“ für die AfD

Klaus Karl-Kraus rief dazu auf, den Rechten „ein Stopp-Schild“ hinzustellen. Denn: „Die haben nix auf der Pfanne. Die haben nur blöde Sprüch‘!“ Und, noch deutlicher: „Das kotzt mich an.“

Klaus Karl-Kraus engagiert sich schon seit vielen Jahren gegen Rechts. 2009 übernahm er zum Beispiel die Patenschaft, als sich die Realschule in Gräfenberg (Landkreis Forchheim) am Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ anschloss.

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