Um an den bayerischen Schulen die Beschaffung und den Einsatz digitaler Bildungsmedien zu forcieren, hat das Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein „Medien- und KI-Budget“ geschaffen. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm. Kommunen können Zuschüsse für ihre jeweiligen Schulen beantragen.
Coburger Schulen haben hohes Interesse daran
Auch die Stadt Coburg hat das jetzt in Angriff genommen. Denn: „Unsere Schulen haben ein hohes Interesse angemeldet, sich entsprechend ausrüsten zu können“, sagte Tina Lehmann vom Coburger Amt für Schulen, Kultur und Bildung in der jüngsten Sitzung des Finanzsenats.
Der Finanzsenat musste sich deshalb mit dem Thema beschäftigen, weil die Stadt Coburg in finanzielle Vorleistung gehen muss.
Geld kommt wieder zurück
Die Stadt Coburg hat eine Förderung von knapp 59.600 Euro für ihre 21 Schulen in Aussicht gestellt bekommen. Der Betrag muss bereits jetzt verauslagt werden, wird dann aber 2025 komplett wieder erstattet.
Hintergrund: Künstlichen Intelligenz im Unterricht
In der Beschlussvorlage für den Finanzsenat war auch noch einmal nachzulesen, warum das „Medien- und KI-Budget“ geschaffen worden ist. So hieß es dort: „Dem Lernen mit digitalen Medien kommt an bayerischen Schulen eine große und stetig wachsende Bedeutung zu. Digitale Bildungsmedien wie Lern- und Übungs-Apps oder Anwendungen zur Lernstandsanalyse leisten in Ergänzung zu analogen Lernmitteln einen wichtigen Beitrag, um das Lernen effektiv, individualisiert, anschaulich und motivierend zu gestalten. Derzeit gewinnen in diesem Kontext insbesondere Anwendungen an Relevanz, die auf Technologien der Künstlichen Intelligenz beruhen. Um die Beschaffung und den Einsatz digitaler Bildungsmedien zu unterstützen und zu forcieren, wird seitens des Freistaats ein ,Medien- und KI-Budget' bereitgestellt.“
Der Coburger Finanzsenat stimmte dem Vorschlag zu, mit den knapp 59.600 Euro in Vorleistung zu gehen.
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