Der Termin steht: Am Samstag, 28. Juni 2025, gibt es wieder ein Klassik-Open-Air. Die beliebte Veranstaltung, bei der das Philharmonische Orchester des Coburger Landestheaters bei freiem Eintritt im Rosengarten spielt, war 2024 aus Kostengründen abgesagt worden. Die drei SPD-Stadträtinnen Petra Schneider, Bettina Lesch-Lasaridis und Sabine Kastner wollten sich damit aber nicht abfinden und starteten eine Initiative: Sie suchten Spender und Sponsoren, um die knapp 50.000 Euro zusammenzubekommen, die für das Klassik-Open-Air als Kosten anfallen.
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Weil diese Initiative inzwischen von Erfolg gekrönt war, gab es für die drei Frauen in der jüngsten Sitzung des Coburger Stadtrats sehr viele und noch dazu fraktionsübergreifende Dankesworte. Antoinetta Bafas (CSU) sprach gar einen „Riesendank“ aus.
Aber: Organisation macht Arbeit
Die organisatorischen Fäden fürs Klassik-Open-Air werden auch weiterhin bei Coburg Marketing zusammenlaufen. Horst Graf, der Chef von Coburg Marketing, bedankte sich zwar ebenfalls bei den drei Retterinnen der Veranstaltung. Trotzdem wollte er eine Sache „nicht verhehlen“: So wirklich „kostenneutral“ werde das Klassik-Open-Air nämlich nicht für die Stadt. Er schätze, dass bis zum Abend des 28. Juni 2025 etwa 80 bis 100 Arbeitsstunden bei Coburg Marketing angefallen sein werden.
Auch zur mittelfristigen Perspektive des Klassik-Open-Airs äußerte sich Horst Graf: Wie es 2026 weitergeht, müsse „man“ sehen.
„Coburg liebt dieses Event“
Daraufhin platzte Petra Schneider fast der Kragen: Nicht „man“ müsse sehen, wie es weitergeht, sondern Coburg Marketing. Wörtlich sagte sie: „Coburg Marketing muss sich ins Zeug legen!“ Die Rettung der Veranstaltung für 2025 dürfe keine „Eintagsfliege“ sein. Sie und ihre beiden Stadtratskolleginnen hätten die Vorarbeit geleistet, nun müsste Coburg Marketing das Gespräch mit den Sponsoren suchen, um auch entsprechende Verträge für 2026 und weitere Jahre abzuschließen.
Außerdem betonte Petra Schneider: „Coburg liebt dieses Event – da lohnt sich etwas Arbeitseinsatz.“
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