Die Junge Union Coburg-Stadt (JU) will bei der Stadtratswahl 2026 mit einer eigenen Liste antreten. Dafür braucht die JU entgegen ihrer eigenen Annahme sogenannte Unterstützungsunterschriften. Ansonsten wird sie für die Kommunalwahl am 8. März nicht zugelassen. „Im Zuge der Abgabe des Wahlvorschlags kam es jedoch zu einem formalen Missverständnis, das nun zur Folge hat, dass Unterstützungsunterschriften gesammelt werden müssen“, schreibt die JU in einer Pressemitteilung am späten Montagnachmittag (22. Dezember).
Missverständnis mit der Stadt Coburg und dem bayerischen Innenministerium
Trotz eines intensiven Schriftverkehrs mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, der Regierung von Oberfranken sowie der Stadtverwaltung Coburg sei der eingereichte Wahlvorschlag seitens der Stadt anders bewertet worden „als zuvor besprochen“, schreibt die JU weiter.
Daraus ergebe sich rechtlich die Verpflichtung, bis zum 19. Januar 2026 insgesamt 215 gültige Unterstützungsunterschriften wahlberechtigter Bürgerinnen und Bürger aus Coburg vorzulegen.
„Die Entscheidung kommt für uns vollkommen unerwartet und ungeplant. Hätten wir früher Klarheit gehabt, hätten wir bereits ab dem 10. Dezember 2025 mit dem Sammeln beginnen können“, lässt sich Nick Bätz in der Pressemitteilung zitieren. Er steht auf Listenplatz Eins der JU Coburg-Stadt.
„Wir bedauern, dass das Wahlamt trotz zahlreicher Gespräche und vorheriger Bestätigungen keinen Spielraum gesehen hat“, so Bätz. Laut der Pressemitteilung können wahlberechtigte Bürger ab morgen (23. Dezember) im Bürgerbüro am Viktoriabrunnen für die JU unterschreiben.













