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Bätz auf 1, Schubart auf 10
Mit dieser Liste zieht die JU in die Coburger Stadtratswahl
Die Junge Union tritt in Coburg erstmals mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl an. Auf diesem Foto sind einige der Kandidierenden zusammen mit dem OB-Kandidaten der CSU, Hans-Herbert Hartan, zu sehen.
Die Junge Union tritt in Coburg erstmals mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl an. Auf diesem Foto sind einige der Kandidierenden zusammen mit dem OB-Kandidaten der CSU, Hans-Herbert Hartan, zu sehen. Hartan wird von der JU unterstützt. // Foto: JU
Coburg – Im aktuellen Stadtrat sei kein Mitglied unter 30, sagt die Junge Union – und das wolle man ändern. Bei der Wahl eines griffigen Slogans hat man sich offenbar von Donald Trump inspirieren lassen.

„Make America Great Again“ – mit diesem Slogan war Donald Trump in seinen ersten Wahlkampf gezogen und wurde am Ende tatsächlich US-Präsident.

Die Junge Union Coburg (JU) hat jetzt einen Slogan präsentiert, der recht ähnlich klingt: „Make Coburg Young Again“.

Nick Bätz ist Spitzenkandidat der JU

Hintergrund: Die JU tritt erstmals mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl an. Die Zielsetzung wurde in einer Pressemitteilung wie folgt erklärt: Man wolle, dass Entscheidungen künftig stärker auch aus Sicht der jüngeren Generation diskutiert werden. „Im aktuellen Stadtrat ist kein einziges Mitglied unter 30. Das wollen wir ändern“, so Nick Bätz, der als Spitzenkandidat auf Platz 1 der Liste steht.

Bei der Kommunalwahl 2026 schaffte Nick Bätz als Spitzenkandidat der Jungen Union den Einzug in den Coburger Stadtrat.
Kommunalwahl 2026 in Coburg: Der 22-jährige Nick Bätz führt die Stadtratsliste der Jungen Union an. // Foto: JU

Der Slogan „Make Coburg Young again“ sei dabei „kein Spruch, sondern ein Anspruch“, wie es in der Pressemitteilung heißt. Konkret heißt das nach Darstellung von Nick Bätz: „Mehr junge Perspektive im Stadtrat, mehr Themen, die junge Leute betreffen, und mehr Mut zur Veränderung.“ Es gehe nicht um ein Gegeneinander der Generationen, sondern darum, „dass Coburg von unterschiedlichen Lebensrealitäten profitiere“. Wer heute 18, 22 oder 27 sei, erlebe die Stadt anders als jemand, der seit Jahrzehnten im Berufsleben stehe. Doch genau diese Perspektive fehle aktuell im Coburger Stadtrat.

Junge Union: Durchschnittsalter der Liste unter 23 Jahre

Das Durchschnittsalter der insgesamt 40 Kandidatinnen und Kandidaten auf der JU-Liste liegt nach eigenen Angaben bei 22,8 Jahren.

Inhaltlich will die JU einen besonderen Fokus auf Wirtschaft und Stadtfinanzen legen. Sie spricht sich zum Beispiel für eine Senkung des Gewerbesteuer-Hebesatzes aus, um Betriebe zu entlasten und Investitionen zu erleichtern. Ein „Erstwohnsitz-Bonus“ soll Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger stärker an Coburg binden. Zudem fordert die JU ein Jugendparlament nach Kronacher Vorbild, das junge Menschen „verbindlich“ an Entscheidungen im Rathaus beteiligt. Auch die Themen Klimaschutz und Sicherheit sollen im Wahlkampf eine zentrale Rolle spielen, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Junge Union Coburg: Liste für Stadtratswahl

Jakob Wutke, der Kreisvorsitzende der JU Coburg-Stadt, steht gleich hinter Nick Bätz auf Listenplatz 2.

Laura Scheler auf Platz 3 ist eine von insgesamt nur sieben Frauen auf der Liste. 

Auf den Plätzen 7 und 9 stehen mit Tim und Niklas Heitmann zwei Söhne von Klaus-Jürgen Heitmann, dem Vorstandssprecher der HUK-Coburg. Mit Pauline Schubart hat die JU auf Platz 10 eine Kandidatin zu bieten, die vor allem in den Sozialen Medien sehr bekannt ist. Alleine auf ihrem Instagram-Account „Paula Schubert“ hat sie mehr als 11.000 Follower.

Das ist die Stadtratsliste der Jungen Union zur Coburger Kommunalwahl 2026:

  1. Nick Bätz
  2. Jakob Wutke
  3. Laura Scheler
  4. Maximilian Wenning
  5. Noah Altenfelder
  6. Oskar Luft
  7. Tim Heitmann
  8. Leopold Glodschei
  9. Niklas Heitmann
  10. Pauline Schubart
  11. Sascha Then
  12. Kevin Knight
  13. Anton Luft
  14. Michel Seufert
  15. Katharina Wenning
  16. Robert Scheler
  17. Ugurcan Sener
  18. Luca Gräbel
  19. Lisa Langer
  20. Leopold Raab
  21. Lars Schilling
  22. Yannik Hannusch
  23. Alexander Grinko
  24. Anna Fischer
  25. Aleksander Radulovic
  26. Tim Schlüter
  27. Julius Spichall
  28. Mia-Sophie Voß
  29. Elias Greßler
  30. Kilian Elitzke
  31. Tim Heinze
  32. Florian Schneider
  33. Laurin Konggan
  34. Sophia Meier
  35. Tim Reissmann
  36. Marcel Nerz
  37. Anton-Ludwig Schmidt
  38. Merlin Mandlik
  39. Tim Lauterbach
  40. Jan Gerken


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