Voraussichtlich im Herbst 2024 soll der Betriebsübergang erfolgen: Aus dem bisherigen „Regiomed-Klinikum Coburg“ wird das „Sana-Klinikum Coburg“. Für einen Einstieg des privaten Klinikkonzerns hatten die politischen Gremien noch im Juli den Weg freigemacht.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Coburg sind zwar bereits über das weitere Vorgehen informiert worden. Doch es ist noch eine große Betriebsversammlung geplant, an der auch Mitglieder der Sana-Führung teilnehmen. Weil aber sehr viele vertragliche Details zu klären sind, war zunächst unklar, wann ein möglicher Termin für eine solche Versammlung sein könnte. Zwischendurch war „Mitte August“ genannt worden. Jetzt sagte ein Regiomed-Sprecher dem Coburger Tageblatt auf Anfrage, dass es wohl „Ende August/Anfang September“ werden dürfte.
Der Sprecher begründet dies damit, dass es bei einer Betriebsversammlung auch tatsächlich Antworten auf alle möglichen Fragen geben soll.
Die vielleicht wichtigste Botschaft für die Belegschaft war aber sowieso schon unmittelbar nach der Entscheidung zugunsten von Sana verkündet worden: „Alle Arbeitsverträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zu den bestehenden Bedingungen fortgeführt.“
Versammlung erst nach den Sommerferien?
Doch selbst, wenn alle Verträge bis Ende August unter Dach und Fach sein sollten: Möglich, dass die Betriebsversammlung trotzdem erst Mitte September stattfindet. Denn der Regiomed-Sprecher verwies auf die Ferienzeit. Es sei aber der erklärte Wunsch, dass möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Versammlung teilnehmen können. Deshalb werde vielleicht noch abgewartet, bis die Ferien- und damit auch die Hauptreisezeit vorbei sei.
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