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Staatsstraße 2205
Neue Strecke für Raser? Coburger Polizei will kontrollieren
Neubau Staatsstraße 2205 zwischen Coburg und Wiesenfeld
Die neue Trasse der Staatsstraße 2205 zwischen Coburg und Wiesenfeld ist am Freitag für den Verkehr freigegeben worden. Hier ist rechts auf dem Bild die Ortschaft Sulzdorf zu sehen. // Oliver Schmidt
Coburg – Die neue Umgehungsstraße im Norden von Coburg verläuft größtenteils kerzengerade. Das gilt zwar als sicherer als eine kurvenreiche Strecke – doch es könnte auch zum Schnellfahren verleiten.

Die wichtigsten Zahlen zur neuen Staatsstraße 2205 zwischen Coburg und Wiesenfeld lauten: 5 - 5 - 45 - 100.

Es gilt Tempo 100

In 5 Jahren Bauzeit ist die etwas mehr als 5 Kilometer lange Strecke entstanden. Die Baukosten von gut 45 Millionen Euro hat nahezu komplett der Freistaat Bayern übernommen. Und: Auf der neuen Strecke wird Tempo 100 gelten. Vorerst zumindest.

„Wir müssen abwarten, wie sich der Verkehr hier entwickelt“, sagt Simon Keller von der Coburger Verkehrspolizei. Denn: Die neue Straße verläuft größtenteils kerzengerade, was erfahrungsgemäß auch zum Rasen verleiten könnte.

Fahrt auf der neuen Umgehungsstraße bei Coburg

St 2205 neu: Fahrt auf der neuen Umgehungsstraße bei Coburg

„Das ist immer ein zweischneidiges Schwert“, erklärt Simon Keller: „Einerseits wollen wir ja möglichst gerade Straßen mit wenigen Kurven.“ Weil von kurvenreichen Strecken nun einmal eine höhere Unfallgefahr ausgehen.

Andererseits räumt Simon Keller: „Ja, die neue Staatsstraße könnte zum Schnellfahren animieren.“

Polizei kündigt Kontrollen an

Deshalb kündigt die Coburger Polizei bereits jetzt an:  „Wir werden die Situation in den kommenden Wochen und Monaten beobachten und auch regelmäßig überwachen.“ Sprich: Es wird Geschwindigkeitskontrollen geben.

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