0
Coburger Gastro
Bekannter Wirt macht „Unsere Kneipe“ wieder auf
Neuer Pächter für „Unsere Kneipe“ in der Coburger Innestadt
Tiko Seling zapft in seiner neuen Kneipe ein Bier. // Foto: Hannah Niederfeld Paterson
Gastronomie
Coburg – Ende Mai hieß es noch Abschied nehmen in der Rosengasse: „Unsere Kneipe“ machte zu. Wie jetzt bekannt wurde, geht es Mitte Oktober wieder los – und zwar mit einem neuen Pächter.

Die Geschichte über das Lokal „Unsere Kneipe“ in der Rosengasse beginnt mit einer anderen Kneipe: dem „Gurgala“. Im Mai 2024 musste die Kneipe die Schenkgasse verlassen, weil die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) dort als Eigentümerin das Projekt „Junges Leben“ umsetzt. Inzwischen wurde das Gebäude abgerissen.

„Unsere Kneipe“ in Coburg: Nach einem Jahr war Schluss

Die Wirtsleute des „Gurgala“ wagten daraufhin in der Rosengasse 16 einen Neustart, im ehemaligen „Café Siebträger“. Sie gaben ihrer Kneipe auch einen neuen Namen: „Unsere Kneipe“. Nach etwa einem Jahr war bereits Schluss. Wer im Mai dieses Jahres an der Kneipe vorbeilief, konnte auf einem Aushang lesen. „Nach einem schweren Schicksalsschlag und aus gesundheitlichen Gründen schließe ich mein Lokal.“ 

Gut fünf Monate später wird die Kneipe wieder aufmachen. Tigran „Tiko“ Seling, der seit knapp drei Jahren das „Schmittner’s“ am Schillerplatz gepachtet hat, übernimmt jetzt auch in der Rosengasse 16. Wie der Wirt armenischer Herkunft unserer Redaktion bestätigt, soll es in zwei Wochen, spätestens Mitte Oktober, losgehen. 

Lokal in der Rosengasse
Das Lokal in der Rosengasse hat einen neuen Pächter. // Foto: Jonas Christmann

Welche Speisekarte in „Unserer Kneipe“ geplant ist

Er wolle erstmal klein starten, sagt Seling. Ganz im Sinne eines Gastronomen möchte er sein Konzept an die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Deshalb ist ihm der Hinweis wichtig, dass sein Angebot mit der Zeit noch wachsen könnte. Die Kneipe will er zu Frühstückszeiten zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr öffnen. 

Es soll Kaffee, Kuchen, belegte Sandwiches, Leberkäse und Eier geben.  Die belegten und ausgewählte Torten wollen sein Team und er selbst zubereiten, erklärt er. Auch bei der Mittagskarte will er auf Klassiker der deutschen Wirtshaus-Küche setzen: Currywust, Schaschlik, Soljanka, oder Bockwurst mit Kartoffelsalat. So auf 16 Uhr, erklärt er weiter, schließt er die Kneipe. „Aber erstmal schauen, wie es alles anläuft.“ Deshalb könne er auch noch nicht sagen, ob er abends aufmacht und an welchem Wochentag die Kneipe pausiert. 

Zwei Bedienungen werden Seling als Halbtagskraft unterstützen. Die Innenausrichtung habe er von den Vorgängern übernommen.  Der Innenraum der Kneipe bietet Platz für etwa 20 Personen. 

Neuer Pächter für „Unsere Kneipe“
Tigran Seling sitzt vor der "Unseren Kneipe". // Foto: Hannah Niederfeld Paterson

Tiko Seling kam vor 30 Jahren von Armenien nach Deutschland. Er ist zwar kein gelernter Koch, hat aber einiges an Gastro-Erfahrung in seinem Lebenslauf stehen. Mit dem „Schmittner’s“ habe er sich seinen großen Traum vom eigenen Restaurant erfüllt, sagte er unserer Redaktion kurz nach der Übernahme. Und bald kommt mit der „Unseren Kneipe“ die nächste Gastro-Erfahrung in seiner Vita dazu.

Inhalt teilen
  • kopiert!