Pre-Opening
Kulma-Alm begeistert bei Generalprobe die Gäste
Die Kulma-Alm absolvierte am Dienstag ihre Generalprobe.
Die Kulma-Alm absolvierte am Dienstag ihre Generalprobe.
Foto: Barbara Herbst
Bastian Schuhmann freut sich auf die Saison in der Kulma-Alm.
Bastian Schuhmann freut sich auf die Saison in der Kulma-Alm.
Foto: Barbara Herbst
Die Alm bietet gemütliche Ecken.
Die Alm bietet gemütliche Ecken.
Foto: Barbara Herbst
Rustikaler Wandschmuck
Rustikaler Wandschmuck
Foto: Barbara Herbst
Geweih und Schlittschuhe an der Wand
Geweih und Schlittschuhe an der Wand
Foto: Barbara Herbst
Oberbürgermeister Ingo Lehmann gratulierte Bastian Schuhmann zur Eröffnung.
Oberbürgermeister Ingo Lehmann gratulierte Bastian Schuhmann zur Eröffnung.
Foto: Barbara Herbst
Die Alm von außen
Die Alm von außen
Foto: Barbara Herbst
Bastian Schuhmann
Bastian Schuhmann
Foto: Barbara Herbst
Eisstockschießen macht Spaß.
Eisstockschießen macht Spaß.
Foto: Barbara Herbst
Sogar einen Bieranstich gab es.
Sogar einen Bieranstich gab es.
Foto: Barbara Herbst
Die geladenen Gästen beim Auftakt der Kulma-Alm
Die geladenen Gästen beim Auftakt der Kulma-Alm
Foto: Barbara Herbst
Ein Prosit auf den Erfolg
Ein Prosit auf den Erfolg
Foto: Barbara Herbst
Fröhliche Stadträte beim Pre-Opening
Fröhliche Stadträte beim Pre-Opening
Foto: Barbara Herbst
F-Signet von Sonja Adam Fränkischer Tag
Kulmbach – Beim Pre-Opening der neuen „Kulma-Alm“ auf dem Kulmbacher Marktplatz hatten Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) und seine Stadträte Riesen-Spaß.

Schade, dass der Schnee der vergangenen Tage schon wieder weg ist. Zum Pre-Opening der neuen Kulma-Alm hätte ein bisschen Puderzucker so schön gepasst. Einfach nur fürs heimelige Gefühl.

Drinnen ist die zünftige Hütte, die eigentlich vom Konzept ein Zelt ist, eingerichtet wie eine Berghütte: mit ur-alten Skiern an den Wänden, mit einem stolzen Hirschkopf, mit Tannengrün und jeder Menge Sternen. „Die Schlittschuhe da hinten sind Größe 46. Als ich die gekauft habe, hat der Verkäufer gesagt, die passen doch gar nicht“, lacht Bastian Schuhmann.

Ein Traum wurde wahr

Für den Festzeltbauer aus Kasendorf ist in diesem Jahr ein kleiner Traum wahr geworden. Denn er hatte sich schon immer gewünscht, auch in der fränkischen Heimat eine Holzhütten-Alm aufstellen zu können. Bislang ist der Festzeltbauer bei großen Festen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und in Thüringen vertreten. Aber ausgerechnet in seinem Heimat-Landkreis nicht.

Der Platz mitten in Kulmbachs Herz war bislang von der Familie Grauberger in Beschlag genommen. Dann kam Corona. Das traditionelle Winterdorf musste pausieren. Und jetzt, nach der Pandemie, sind die Bedienungen weg. Aus diesem Grund haben die Graubergers abgesagt. „Wir waren untröstlich. Denn wir wollten doch den Kulmbachern etwas bieten“, betont Kulmbachs Oberbürgermeister Ingo Lehmann .

Holzhütte samt Bahn steht

Vor sechs Wochen kam der erste Kontakt zwischen der Stadt Kulmbach und dem heimischen Festzeltbauer zustande. Bastian Schuhmann nahm die Herausforderung an. Er baute nicht nur eine Alm auf dem Kulmbacher Marktplatz auf, sondern auch noch eine Eisstockbahn, auf der jeder sein Glück versuchen kann. Und jetzt steht die Holzhütte samt Bahn.

Kulmbachs Oberbürgermeister Ingo Lehmann und die Stadträte probierten nach Herzenslust: Das deftige Brotzeitbüffet von heimischen Metzgern kam bestens an – und neben den Produkten der Kulmbacher Brauerei werden auch noch Haberstumpf und Leikeim-Getränke sowie Glühwein von Deutschlands ältester Weinkellerei aus Dasing in Bio-Qualität angeboten.

Pool an Saisonkräften

„Naja, die Alm haben wir schon vor sechs Jahren gebaut“, verrät Bastian Schuhmacher offen. Die Behausung allein war also nicht das Problem. Auch der Aufbau nicht. „Wir haben einen großen Pool aus Saisonkräften. Bislang haben wir unsere Bedienungen im Winter immer gehen lassen müssen, jetzt können wir sie weiterbeschäftigen“, sagt Schuhmann.

Und trotzdem hatte der Betreiber bei der inoffiziellen Eröffnung so einiges zu erzählen. Beim Pre-Opening, zu dem nur geladene Gäste Zutritt haben, gab es einen Bieranstich. Oberbürgermeister Ingo Lehmann brauchte mehr als einen Schlag, bis er „O’zapft“ sagen konnte. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Zu Liedern wie „It’s christmas time“ und „Last christmas“ gab es ausschließlich nette Worte.

Begeisterte Stadträte

„Das ist wirklich schön geworden. Also ich komme bestimmt“ , versprach Bürgermeister Frank Wilzok (CSU). Das Konzept, die Realisierung, alles fand Gefallen. „Das kann was werden“, sagte Stadtrat Hans Werther (SPD). Bürgermeister-Stellvertreter Ralf Hartnack (WGK) und Stadträtin Heike Vogel (CSU) machte es sich gleich in der Familienecke bequem, auch Matthias Meußgeyer (SPD), Helga Lormes (WGK), Thomas Nagel (FDP) und Dagmar Keis-Lechner (Grüne) machten es sich gemütlich.

Stehtische, Sitzecken, Holzstämme, an denen man essen und trinken kann – und auch kleine Stämmchen für Kinder - an alles haben die Betreiber gedacht. Viele weitere Polit-Promis gesellten sich dazu. FW-Stadtrat Alexander Meile probierte eine Partie Eisstockschießen, schließlich ist er sportlich. „Das ist super“, fand er.

Tassen und Krügla

„Die zurückliegenden Tage waren schon sehr aufregend. Wir haben auch eine Hütte auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Da haben wir Tassen – aber da steht Nürnberg drauf“, erzählt Schuhmann. Und die wollte der heimische Betreiber den Kulmbachern doch nicht vorsetzen. Also holte er Krügla persönlich ab, ließ sie glasieren. „Auf den Krügla muss außen das Eichzeichen zu sehen sein – und sie müssen das CE-Zeichen haben“, erklärt Schuhmann. Und dann ging auch noch die Abfüllanlage des Bioweinherstellers kaputt. „Erst am Morgen vor dem Pre-Opening habe ich die Flaschen selbst abgeholt“, sagt Schuhmann. Doch all der Stress war weg als die Gäste kamen.

Schuhmann lacht und ist einfach nur gut drauf. Unterstützt wird er übrigens von seiner Schwester Nadine. Sie werkelt in der Küche, hat schon Kontakt mit dem Kreativzentrum aufgenommen, um noch Aktionen anzubieten. „Wir wollen nicht nur eine Almhütte, in der gefeiert wird, sondern wir wollen Programm für große und kleine anbieten, für junge und ältere Menschen“, sagt sie. Das bedeutet: Am Donnerstag wird es in der Kulma-Alm eine Radio-Plassenburg-After-Work-Party geben. Immer mittwochs zwischen 13 und 16 Uhr kommen die Senioren auf ihre Kosten. Und dienstags können Kinder in der Kulma-Alm backen und basteln.

Auch Braten mit Klößen möglich

Nadine Schuhmann ist diejenige, die fast alles möglich macht. Schon jetzt haben einige Kulmbacher Firmen Weihnachtsfeiern in der Kulma-Alm gebucht. „Wir können auch Platten machen oder mal Braten mit Klößen. Wir sind da für alles offen, Hauptsache, die Leute haben ihren Spaß“, sagt Schuhmann und freut sich auf eine turbulente Saison.

Öffnungszeiten

Die Kulma-Alm ist täglich ab 11 Uhr geöffnet, samstags sogar schon ab 10 Uhr. Normalerweise hat die Kulma-Alm bis 21 Uhr geöffnet, donnerstags, freitags, samstags bis 23.30 Uhr. Und auch tagsüber bietet die Kulma-Alm für Berufstätige Essen und Snacks an. Normalweise herrscht Selbstbedienung, bei Weihnachtsfeiern können aber Events mit Bedienung gebucht werden. Eisstockschießen kann stundenweise gebucht werden. Eine Stunde kostet 15 Euro. Reservierungen sind möglich unter Telefon 0175/4467800. Übrigens bleibt die Kulma-Alm bis 8. Januar auf dem Marktplatz.

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