Ein biologischer Garten zeichnet sich durch eine besondere Artenvielfalt aus. Monokulturen sollten möglichst vermieden werden, um ein biologisches Gleichgewicht zu fördern.
Das wichtigste Gebot ist, auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel zu verzichten. Auch stickstoffreiche Düngemittel sind zu meiden, da sie Pflanzen weich und anfällig machen.
Wissen, was im Boden steckt
Zu Beginn des biologischen Gärtnerns sollte eine Bodenprobe genommen werden, um eine Überdüngung mit Nährstoffen zu vermeiden. Oft zeigt sich, dass Hausgärten besonders mit Phosphor und Kali überdüngt sind.
Bei stark zehrenden Pflanzen wie Kohl und Tomaten kann bei Stickstoffmangel eventuell mit Hornmehl nachgeholfen werden. Hornspäne wirken jedoch zu langsam, um in derselben Vegetationsperiode nützlich zu sein. Schmetterlingsblütler wie Bohnen und Erbsen können dank Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Luftstickstoff binden und gehören daher zu den Schwachzehrern.
Mischkultur statt Monokultur
In der Mischkultur werden verschiedene Pflanzenarten zusammen und nebeneinander auf dem Gemüsebeet angebaut. Diese nutzen die Eigenschaft aus, sich gegenseitig positiv zu beeinflussen und zu ergänzen, ähnlich wie Menschen, die gut miteinander auskommen oder sich nicht vertragen.
In der Natur gibt es keine Monokulturen; die Pflanzen bedecken das ganze Jahr über den Boden mit ihrer Blattmasse. Diese natürlichen Wachstumsbedingungen lassen sich beim Gemüseanbau nutzen und sparen dabei viel Arbeit und Geld.
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