In roten und grünen Farben hat der Himmel in der vergangenen Nacht über Franken gestrahlt. Verantwortlich für das Farbspektakel waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Polarlichter.
In der Region haben die Menschen das Naturschauspiel beobachtet und fotografiert. Die Redaktion haben zahlreiche Zusendungen erreicht. Unsere Reporterinnen und Reporter haben weitere Fotos gemacht.
Bilder von den Polarlichtern über dem Raum Coburg
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Der Raum Kulmbach von den Polarlichtern erleuchtet
Kronachs Nachthimmel leuchtet: die Bilder
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Fotos vom bunten Schauspiel über Unterfranken
Bilder von den Polarlichtern über Forchheim und Umgebung
Video von den Polarlichtern über Bamberg
Polarlichter weit im Süden - wie kommt's?
Die Menschen waren fasziniert von den Polarlichtern über der Region und haben vielerorts ihre Smartphones und Fotoapparate gezückt, um das Naturschauspiel festzuhalten. Doch wieso waren die Polarlichter so weit im Süden zu sehen?
«Glücklicherweise hatten wir in Deutschland verbreitet einen klaren Himmel – so dass wir das durch eine Sonneneruption zur Erde gelenktes Plasma mit seinen elektrisch geladenen Teilchen wunderbar sehen konnten», erläuterte ein DWD-Experte. Wie weit die Polarlichter im Süden zu sehen seien, hänge von der Stärke des Ausbruchs auf der Sonne ab.
Starker Sonnenausbruch verursacht Schauspiel am Himmel
Dieser war demnach diesmal so stark, dass das Naturschauspiel in ganz Bayern von Franken bis zu den Alpen zu sehen war. Polarlichter entstehen nach DWD-Angaben durch elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes. Diese werden bei Sonnenstürmen vom Erdmagnetfeld in Richtung Pole gelenkt und dringen in die Erdatmosphäre ein. In den oberen Schichten der Atmosphäre treffen die geladenen Teilchen auf Luftmoleküle und regen diese zum Leuchten an.














