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Hier zeigt Manuel Neuer das Camp in Herzogenaurach
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EM 2021
Herzogenaurach – Ab dem 8. Juni bezieht die Fußballnationalmannschaft ihr Quartier in Herzogenaurach. Der Nationaltorhüter nimmt die Fans mit auf einen Rundgang.

Das idyllische „Campo Bahia“ ist unvergessen: 2014 war das neu errichtete Domizil in Brasilien der Ausgangsort für die deutsche Nationalmannschaft, gekrönt vom WM-Sieg. Der Geist von damals, er soll nun auch in Herzogenaurach vor der anstehenden Europameisterschaft beschworen werden.

Ab dem 8. Juni bezieht die deutsche Nationalmannschaft ihr EM-Stammquartier im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw wird im "Home Ground" logieren und trainieren.

Jetzt hat Manuel Neuer in einem Video erste Eindrücke vom EM-Quartier festgehalten:

Mit Manuel Neuer im EM-Quartier

Nationaltorhüter Manuel Neuer mit ersten Eindrücken vom "Home Ground" in Herzogenaurach.

EM-Quartier: Die ersten Bilder vom Camp

Ein geplanter Medientermin konnte in der Corona-Zeit zwar nicht stattfinden, die ersten Bilder vermitteln neben dem Video aber bereits einen sehr konkreten Eindruck davon, worauf sich Spieler und Betreuer während des Aufenthalts freuen dürfen.

Eine Drohnenaufnahme bei Dämmerung lässt erahnen, wie weitläufig das Gelände ist. Links befinden sich die drei Hauptgebäude mit Swimming Pool, drumherum verteilen sich die insgesamt 15 Wohneinheiten für bis zu vier Personen.
Eine Drohnenaufnahme bei Dämmerung lässt erahnen, wie weitläufig das Gelände ist. Links befinden sich die drei Hauptgebäude mit Swimming Pool, drumherum verteilen sich die insgesamt 15 Wohneinheiten für bis zu vier Personen.
Foto: DFB

Der „Home Ground“ , wie sich das neu geschaffene Areal auf dem Adidas-Gelände nennt, ist ähnlich konzipiert wie „Campo Bahia“: Er besteht aus drei Hauptgebäuden inklusive Swimmingpool und „Marktplatz“ sowie 15 angrenzenden Wohneinheiten („Units“) für bis zu vier Personen.

Ruhe, Entspannung und Fokussierung auf das Wesentliche: Das Bild zeigt eine der Wohneinheiten auf dem Adidas-Gelände in Herzogenaurach. Der „Home Ground“ ist das EM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Der Einzug ist für den 8. Juni geplant.
Ruhe, Entspannung und Fokussierung auf das Wesentliche: Das Bild zeigt eine der Wohneinheiten auf dem Adidas-Gelände in Herzogenaurach. Der „Home Ground“ ist das EM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Der Einzug ist für den 8. Juni geplant.
Foto: Adidas

Besonderer Wert sei auf die Nachhaltigkkeit des Projekts gelegt worden, wie Adidas schreibt: von der Produktion bis zur Nutzung. Die Gebäude würden sich nahtlos in die bestehende Baumlandschaft im Westen der „World of Sports“ einfügen. Verarbeitet worden seien überwiegend einheimische Hölzer aus Deutschland und Österreich. Zu den Kosten möchte der Sportartikel-Hersteller aber nichts sagen.

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Das Quartier befindet sich in Fußnähe zu Bürogebäuden des Unternehmens, den Betriebsrestaurants, dem Fitnessstudio sowie zahlreichen Sportanlagen auf dem Campus. Dort wird die Mannschaft auch im Adi-Dassler-Stadion trainieren. Ob dann Zaungäste zugelassen werden können, hänge von der Entwicklung in der Corona-Pandemie ab.

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff (l.) sowie Kapitän Manuel Neuer(r.) haben sich gemeinsam mit Adidas-Chef  Kasper Rorsted ein Bild vom neuen „Home Ground“ gemacht.
Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff (l.) sowie Kapitän Manuel Neuer(r.) haben sich gemeinsam mit Adidas-Chef Kasper Rorsted ein Bild vom neuen „Home Ground“ gemacht.
Foto: DFB

„Wir freuen uns riesig auf den anstehenden Aufenthalt der deutschen Nationalmannschaft und sind bestens vorbereitet. Der Gebäudekomplex „Home Ground“ bietet dem DFB-Team ideale Bedingungen, um konzentriert arbeiten und trainieren zu können. Wir werden ein perfekter Gastgeber sein“, sagt Adidas-Sprecher Oliver Brüggen.

Nach dem Auszug der deutschen Nationalelf steht der „Home Ground“ dann Adidas-Mitarbeitern, externen Partnern, Sportlern, Vereinen oder Verbänden zur Verfügung.

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Am 8. Juni ist der Einzug der deutschen Nationalmannschaft – und damit genau sieben Tage vor dem ersten Gruppenspiel in München gegen Frankreich. Auch deswegen ist Herzogenaurach als Ausgangspunkt perfekt: Nach München beträgt die Fahrzeit lediglich zwei Stunden. Und zum Flughafen Nürnberg sind es nur 20 Kilometer. Beste Voraussetzungen also für ein langes und erfolgreiches Turnier.

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