Jüdisches Leben
Stahlsäulen gegen das Vergessen
Die gusseisernen Säulen aus der einstigen jüdischen Nähseidenfabrik Kupfer, Heßlein & Co. gestaltet Bernd Wagenhäuser zu Skulpturen.
Ronald Rinklef
Herbert Mackert von Herbert Mackert Fränkischer Tag
Bamberg – Der Künstler Bernd Wagenhäuser formt Eisensäulen einer jüdischen Nähseidenfabrik zu Erinnerungsskulpturen – als Erinnerung an Holocaust und die jüdische Industriegeschichte Bambergs.

„Das liebe ich so.“ Mit der flachen Hand streift Bernd Wagenhäuser über das raue, poröse Material, seinen liebsten Werkstoff: Cor-Ten-Stahl. Wegen seiner Robustheit und der rostigen Patina sorgt der Baustahl an Hausfassaden, an Eisenbahnbrücken und Autobahnen für architektonische Akzente. Seine Besonderheit: Der Witterung ausgesetzt, bildet er unter seiner Rosthaut eine Sperrschicht aus Salzen, die den Stahl vor weiterer Korrosion schützt.

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