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Trotzdem aus U-Haft entlassen
Sexueller Missbrauch in Kita: Verdächtiger gibt Taten zu
Ermittlungen in Kita im Landkreis ForchheimForchheim & Fränkische Schweiz
Eine Erzieher aus einer Kita im Landkreis Forchheim sind derzeit freigestellt - wegen des Verdachts auf Missbrauch. Die Polizei ermittelt. // VGV/AdobeStock/Sina Schuldt, dpa - Grafik: Maximilian Arnold
LKR Forchheim – Wegen des mutmaßlichen Missbrauchs an bis zu drei Kindern sitzt ein Kinderpfleger aus dem Raum Ebermannstadt seit einem Monat in Untersuchungshaft. Nun soll er die Tat gestanden haben.

Seit rund einem Monat steht ein 51-jähriger Kinderpfleger aus dem Raum Ebermannstadt im Verdacht, Kinder sexuell missbraucht zu haben. Nun soll er laut einer gemeinsamen Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg ein Geständnis abgelegt haben. 

Der 51-Jährige soll eine Fünfjährige in der Kita unsittlich am Oberkörper berührt haben. Nach dem Vorwurf kamen weitere Eltern mit ähnlichen Vorwürfen auf die Polizei zu. Insgesamt soll der Mann bis zu drei Kinder missbraucht haben.

Verdächtiger räum Missbrauch ein

Ende September hatte ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen. Dieser befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft nun mitteilen, „wurde der Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen gegen geeignete Auflagen außer Vollzug gesetzt“. Das bedeutet laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft, dass der Beschuldigte sich derzeit nicht mehr in der Untersuchungshaft befindet. Der 51-Jährige soll demnach den ihm vorgeworfenen Missbrauch eingeräumt haben.

Anmerkung der Redaktion: Es ist bekannt, um welche Einrichtung in welchem Ort es sich handelt. Unserer Redaktion liegen die Informationen vor. Doch wir haben uns dagegen entschieden, diese zum jetzigen Zeitpunkt zu veröffentlichen. Vor allem stützen wir uns auf die Prinzipien der Verdachtsberichterstattung. Weil die Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils gilt, ist es unsere Aufgabe, die Persönlichkeitsrechte auch eines mutmaßlichen Täters zu wahren. Weil bereits öffentlich bekannt ist, dass es sich um eine katholische Kita handelt, haben wir uns auch gegen Nennung des Ortes entschieden, weil es im Ort nur eine solche gibt.

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