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51-Jähriger in U-Haft
Kreis Forchheim: Verdacht auf Missbrauch in einer Kita
Ermittlungen in Kita im Landkreis ForchheimForchheim & Fränkische Schweiz
Ein Erzieher aus einer Kita im Landkreis Forchheim ist derzeit freigestellt - wegen des Verdachts auf Missbrauch. Die Polizei ermittelt. // VGV/AdobeStock/Sina Schuldt, dpa - Grafik: Maximilian Arnold
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
LKR Forchheim – Ein Mitarbeiter einer Kita im Landkreis Forchheim steht unter Verdacht des Missbrauchs. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weil eine Erziehungskraft ein Kind in einer Kindertagesstätte im Landkreis Forchheim unsittlich am Oberkörper berührt haben soll, ist diese mit sofortiger Wirkung bis zur Aufklärung der Vorwürfe freigestellt worden. Das teilt das Erzbistum Bamberg am Mittwochvormittag mit.

Polizei hat Ermittlungen vor Ort aufgenommen

Nachdem Eltern die Vorwürfe geäußert hätten, habe die Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums die Staatsanwaltschaft informiert, heißt es weiter. Die Polizei hat bereits vor Ort mit Ermittlungen aufgenommen.

Am späten Vormittag erklären dann Polizei und Staatsanwaltschaft Bamberg gemeinsam, dass ein 51-Jähriger aus dem Raum Ebermannstadt im Verdacht stehe, ein Kind sexuell missbraucht zu haben. Inzwischen sitze der Mann in Untersuchungshaft, heißt es.

Verdächtiger wurde bereits am Freitag festgenommen

Der 51-Jährige war als Pfleger in einem Kindergarten im Landkreis Forchheim beschäftigt, schreiben die Behörden. Wo genau sich der Vorfall ereignete, darüber schweigen sie aktuell noch. In Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit soll der Verdächtige ein fünfjähriges Mädchen unsittlich am Oberkörper berührt haben. Die Eltern des Kindes meldeten den Vorfall bei der Polizei.

Kräfte der Kriminalpolizei Bamberg haben den Tatverdächtigen am vergangenen Freitag aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Bamberg vorläufig festgenommen, heißt es weiter. Er wurde noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Tatverdächtige sitzt seitdem wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern und des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Betrieb in Einrichtung geht weiter

Wie das Erzbistum als Trägerin der Einrichtung erklärt, gelte bis zum Abschluss der Ermittlungen die juristische Unschuldsvermutung. Der Betrieb in der Einrichtung gehe normal weiter, die Eltern würden umfassend informiert.

Erst am Freitag ist bekannt geworden, dass in Küps im Landkreis Kronach gegen eine Erzieherin ermittelt wird, nachdem ein Kleinkind schwere Verletzungen erlitt.

+++Dieser Artikel wird je nach neuer Erkenntnislage fortlaufend aktualisiert.+++

 

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