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Auf Schloss Jägersburg
Festival bei Forchheim: Neues Open Air 2026 geplant
Jonathan Nott begeisterte beim Konzert mit den Bamberger Symphonikern
2026 werden die Bamberger Symphoniker auf Schloss Jägersburg in Bammersdorf spielen. // Foto: Marian Lenhard
Bammersdorf – Ein buntes Konzertwochenende soll im nächsten Sommer auf Schloss Jägersburg bis zu 2000 Menschen anlocken. Eröffnen werden es weltberühmte Musiker. Was die Veranstalter planen.

Selbst das Bedauern über den verflogenen Sommer ist inzwischen verflogen, ist das alles doch schon eine Weile her. Sankt Martin liegt jetzt näher als die hellen Sommertage. Dass der nächste Sommer aber bestimmt kommt, liegt in der Natur der Sache. Diese Gewissheit ist durchaus ein kleiner Trost, jetzt, da die Tage kürzer und kürzer werden. Zu einem stabileren Trost, wenn man so will, kann Konkretes beitragen: fest ausgemachte sommerliche Urlaubszeiten oder schon verbindlich gebuchte Veranstaltungen für die nächste Saison.

Open Air auf Schloss Jägersburg: Bamberger Symphoniker spielen in Bammersdorf

Eine solche Veranstaltung wurde in dieser Woche angekündigt. Vom 5. bis zum 7. Juni 2026 wird auf Schloss Jägersburg in Bammersdorf ein Konzertwochenende unter freiem Himmel stattfinden. Der Veranstaltungsort verspricht schon einiges. Und die Bamberger Symphoniker als Teilnehmer sind ein Ereignis. Aber der Reihe nach.

Die VR Bank Bamberg-Forchheim hat sich bei der Förderung von Kultur in der Region schon länger einen Namen gemacht, speziell auch für Open-Air-Veranstaltungen. Für das angekündigte Konzertwochenende ist der Vorstandsvorsitzende Joachim Hausner eine Kooperation mit dem Veranstaltungsservice Bamberg eingegangen, und beide haben starke Partner mitgebracht: Hausner die Bamberger Symphoniker; Wolfgang Heyder, Geschäftsführer für Finanzen beim Veranstaltungsservice, hat Johannes Graf von Bentzel, in dessen Familienbesitz Schloss Jägersburg ist, hierfür gewonnen. Bei einem Pressegespräch haben jetzt die Partner, die zum Teil nicht zum ersten Mal miteinander arbeiten, sich und ihre bisher konkreten Pläne für die Veranstaltung vorgestellt.

Marcus Rudolf Axt, Intendant der Bamberger Symphoniker, im Gespräch nach der Pressekonferenz.
Marcus Rudolf Axt, Intendant der Bamberger Symphoniker, im Gespräch nach der Pressekonferenz. // Lilila Wopkes

Denn noch ist nicht alles konkret, es stehen nicht alle Teilnehmer fest. Heyder möchte verschiedene musikalische Stilrichtungen anbieten, um ein breites Publikum anzusprechen. Denn Schloss Jägersburg kann etwa 2000 Menschen beherbergen. Eröffnen werden das Open-Air-Wochenende die Bamberger Symphoniker. Diese hierfür zu gewinnen, ist in der Tat etwas Besonderes, Joachim Hausner freut sich zu Recht auf das Zustandekommen dieser Zusammenarbeit (die nicht ihre erste ist). Die Symphoniker gehören zur Spitzenklasse.

Veranstaltungsservice Bamberg organisiert Open-Air auf Schloss Jägersburg

Das Orchester ist international so gefragt, dass es häufiger irgendwo auf der Welt spielt als zu Hause. Besonders wird dieser Auftritt auch aus einem anderen Grund. Dieses Orchester wird an einem Ort spielen, der es vermag, die sinnliche Erfahrung des Zuhörens zu ergänzen und zu erweitern. Schloss Jägersburg und die Bamberger Symphoniker sind, so gesehen, eine Partnerschaft auf Augenhöhe eingegangen. Nachdem die Symphoniker aber nur den Beginn der Veranstaltung abdecken, wird es interessant zu beobachten, welche weiteren Teilnehmer Wolfgang Heyder gewinnen wird.

Schloss Jägersburg in Bammersdorf.
Schloss Jägersburg in Bammersdorf. // Schloss Jägersburg

Heyder ist ein alter Hase im Geschäft, schon allein mit den Bamberger Symphonikern hat er dreimal zusammengearbeitet. Entsprechend groß sind die Erwartungen. Auch deswegen, weil Jägersburg und die Bamberger Symphoniker zwei glänzende Aspekte dieser Veranstaltung sind. Das hebt die Ansprüche an das Gesamtpaket.

Johannes Graf von Bentzel, Joachim Hausner, Marcus Rudolf Axt und Wolfgang Heyder (von links).
Johannes Graf von Bentzel, Joachim Hausner, Marcus Rudolf Axt und Wolfgang Heyder (von links). // Liliana Wopkes

Vom Musikverein Forchheim-Buckenhofen ist die Rede, eventuell mit einem „Musicalprogramm“. Der Musikverein „würde dazu passen“, so Heyder, weil dessen Bedeutung für die Region groß ist. Außerdem stoßen die Musiker auf reges Interesse beim Publikum, sie können Konzertsäle füllen. Es bleibt spannend. Für jene, die sich Plätze für die Bamberger Symphoniker sichern wollen – der Kartenvorverkauf hat begonnen. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der VR Bank.

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