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Republikaner-Stadtrat zur Wahl
Ex-AfDler Machts will Forchheims Oberbürgermeister werden
Matthias Machts will Oberbürgermeister der Stadt Forchheim werden, das ist seit dieser Woche bekannt. Der Republikaner-Stadtrat ist nun bereits die achte Person, die ihren Hut in den Ring geworfen hat.
Matthias Machts will Oberbürgermeister der Stadt Forchheim werden, das ist seit dieser Woche bekannt. Der Republikaner-Stadtrat ist nun bereits die achte Person, die ihren Hut in den Ring geworfen hat. // Foto: Machts/privat
Forchheim – Ein ehemaliger AfD-Stadtrat bringt sich für die Forchheimer OB-Wahl in Stellung: Mit Matthias Machts (Die Republikaner) wächst die Kandidatenliste für Forchheims Spitzenamt nun auf acht.

Am 8. März 2026 wählen die Kommunen und Landkreise in Bayern wieder ihre Gemeinderäte, Stadträte, Bürgermeister und Landräte. Auch in Forchheim buhlen die Parteien um den Posten des Stadtoberhaupts. Acht Kandidaten gehen in der Königsstadt ins Rennen, ein historisches Hoch für die Stadt. Denn seit dieser Woche gibt es einen weiteren Namen fürs Kandidaten-Karussell: Matthias Machts.

Wahlamt Forchheim: Matthias Machts reicht Unterlagen diese Woche ein

Wie Andreas Schneider aus dem Wahlamt Forchheim auf Anfrage von fraenkischertag.de am Donnerstag (11. Dezember) bestätigt, hat Matthias Machts seine Wahlunterlagen in dieser Woche eingereicht. Machts saß seit 2020 für die AfD im Forchheimer Stadtrat, wechselte aber im Frühjahr 2024 die Partei und trägt nun das Parteibuch der Partei Die Republikaner.  Die kurz REP genannte Partei galt Ende der 1980er- und Anfang der 1990er als die wichtigste Partei der extremen Rechten in Deutschland. Heute spielt sie nur noch vereinzelt in Kommunalparlamenten eine kleine Rolle.

Politische Ambitionen von Machts unklar

Welche Ziele der 1988 in Erlangen geborene Machts für die Stadt verfolgen will und welche Themen er voranbringen möchte, ist bislang unklar. Machts selbst war am Donnerstag bis Redaktionsschluss nicht für ein Statement zu erreichen. Aus der Stadtratsarbeit des 36-Jährigen lässt sich kaum eine politische Agenda ablesen; von Abstimmungen abgesehen hatte er sich kaum zu Wort gemeldet.

2023 war der studierte Stadt- und Regionalforscher bereits bei den Landtagswahlen als Direktkandidaten angetreten, damals noch für die AfD. Aus dem Stand holte er 14,3 Prozent der Gesamtstimmen, verpasste aber den Einzug ins Parlament. 

OB-Wahl Forchheim: Acht Personen stellen sich 2026 zur Wahl

Wenn Machts es schafft, die für eine Kandidatur nötigen 215 Unterstützungsunterschriften bis zum 19. Januar 2026 zu sammeln, sind es mit ihm nun acht Personen, die um das Amt des Oberbürgermeisters ab Frühjahr 2026 buhlen: Amtsinhaber Uwe Kirschstein (SPD), Martina Hebendanz (CSU), Markus Dietz (Forchheimer Grüne Liste), Manfred Hümmer (Freie Wähler), Tino Reichardt (FDP), der parteilose Viktor Naumann, Linnéa Hümmer (Die Linke). Und nun noch REP-Stadtrat Matthias Machts. Die AfD wiederum hatte kürzlich bekannt gegeben, keinen OB-Kandidaten in Forchheim stellen zu wollen.

 

+++Die Erstmeldung ist im Laufe des Nachmittags (11. Dezember) durch weitere Informationen ergänzt worden.+++

 

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