Der Freistaat Bayern unterstützt die Weiterentwicklung des Wildparks Hundshaupten mit 2,4 Millionen Euro aus Mitteln der Tourismusförderung.
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) aus Pinzberg sagte bei der Übergabe des Förderbescheids am Donnerstag im Wildpark: „Der Wildpark Hundshaupten wird noch attraktiver. Mit dem neuen barrierefreien Rundweg erhalten noch mehr Einheimische und Gäste die Möglichkeit, den herrlichen Wildpark zu besuchen.“
Gesamtkosten: 3,9 Millionen Euro
Die Förderung der Maßnahme erfolgt auf Grundlage der Richtlinien zur Förderung öffentlicher touristischer Infrastruktureinrichtungen (Röfe). Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro.
Der Wildpark Hundshaupten wurde 1971 eröffnet, seit 1991 ist der Landkreis Forchheim der Träger des Wildparks. 2017 wurde für den Wildpark Hundshaupten ein Gesamtkonzept zur zukunftsorientierten Entwicklung des Parks erarbeitet.
Barrierefreie Wegeführung
Ein Teilkonzept ist die barrierefreie Wegeführung, für die der Landkreis Forchheim Fördermittel nach den Röfe beantragt hat. In Abstimmung mit der örtlichen Behindertenbeauftragten wurde eine neue Wegeführung geplant, barrierefrei, mit normgerechter Steigung von sechs Prozent und Rampen.
Schönheit und Vielfalt der Natur
„Der Wildpark Hundshaupten leistet wertvolle Bildungsarbeit, begeistert Wildparkbesucher für die Schönheit und Vielfalt der Natur und sensibilisiert sie für einen sorgsamen Umgang mit der Natur“, erklärte Glauber.
Dafür wurde der Wildpark 2021 mit dem Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ des Bayerischen Umweltministeriums ausgezeichnet. „Der neue barrierefreie Rundweg ist ein großer Gewinn für die Menschen, die Urlaubsregion und den Wirtschaftsstandort Fränkische Schweiz“, urteilte Glauber.
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