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Streckenabschnitt ist fertig
Bahnausbau in Forchheim: 300 Millionen für acht Kilometer
von Links: Christian Bernreiter, Bay. Verkehrsminister, Ingrid Felipe, Vorständin für Infrastrukturplanung der Bahn-Tochter InfraGO, Hartmut Höppner, Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, und Nicole Kumpfmüller- Böhm, DB-Gesamtprojektleiterin für den Bahnausbau Nürnberg–Bamberg.
Die Deutsche Bahn feiert die Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU), Ingrid Felipe, Staatssekretär Hartmut Höppner und DB-Projektleiterin Nicole Kumpfmüller-Böhm (von links). // Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Auch der göttliche Segen für die Bahnstrecke ist gesichert. // Andreas Wolfger
Forchheim – Endlich ist der vierspurige Bahnausbau zwischen Forchheim und Eggolsheim abgeschlossen. Künftig werden Schnellzüge hier noch schneller und pünktlicher. Das hat jedoch seinen Preis.

Fast 300 Millionen Euro hat der vierspurige Bahnausbau zwischen Forchheim und Eggolsheim gekostet. Dabei entstanden auf lediglich acht Kilometern insgesamt acht Brücken – darunter die deutschlandweit einzigartige Zwillingsbrücke über die A73 – und ein neuer Halt im Forchheimer Norden sowie zahlreiche Kilometer an Schallschutzwänden für Anwohner. Nun ist der Abschnitt im viel größeren Bauvorhaben des Unternehmens zwischen Nürnberg und Bamberg endlich abgeschlossen.

Bahnausbau Forchheim-Nürnberg: Teilstrecke eingeweiht

Das hat die Bahn am Freitagmittag ausgiebig mit Verantwortlichen und Anwohnern in einem Festzelt auf ihrem Areal an der Forchheimer Hainbrunnenstraße gefeiert. Zu diesen Feierlichkeiten gehörte selbstverständlich auch eine festliche Segnung des Streckenabschnitts.

von Links: Christian Bernreiter, Bay. Verkehrsminister, Ingrid Felipe, Vorständin für Infrastrukturplanung der Bahn-Tochter InfraGO, Hartmut Höppner, Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, und Nicole Kumpfmüller- Böhm, DB-Gesamtprojektleiterin für den Bahnausbau Nürnberg–Bamberg.
von Links: Christian Bernreiter, Bay. Verkehrsminister, Ingrid Felipe, Vorständin für Infrastrukturplanung der Bahn-Tochter InfraGO, Hartmut Höppner, Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, und Nicole Kumpfmüller-Böhm, DB-Gesamtprojektleiterin für den Bahnausbau Nürnberg–Bamberg. // FOTOGALERIE Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // FOTOGALERIE Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // FOTOGALERIE Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // FOTOGALERIE Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // FOTOGALERIE Andreas Wolfger
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim.
Eröffnung des vierspurigen Streckenabschnitts zwischen Forchheim und Eggolsheim // FOTOGALERIE Andreas Wolfger

„Mit diesem Teilabschnitt ist der Streckenausbau zwischen Nürnberg und Bamberg fast geschafft“, erklärte Ingrid Felipe, Vorständin für Infrastrukturplanung und -projekte bei der DB-Tochter InfraGO. Nun fehlt nur noch das letzte Stückchen und dann ist das fränkische Großprojekt geschafft. Die Arbeiten konzentrieren sich jetzt auf den letzten Bauabschnitt zwischen Altendorf und Strullendorf (Landkreis Bamberg).

Viergleisiger Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg

Der viergleisige Bahnausbau soll unter anderem zu mehr Verlässlichkeit und Pünktlichkeit auf der wichtigen Verbindung zwischen Berlin und München führen. Die Verbindung Nürnberg–Bamberg ist eine der meistbefahrenen Strecken Bayerns und Teil der Schnellfahrstrecke München–Berlin. Die DB schafft hier auf 64 Kilometern eine hochmoderne viergleisige Schieneninfrastruktur und verbessert damit Stabilität und Pünktlichkeit im Zugbetrieb erheblich. 

Sieben Minuten vor Plan im Betrieb

Aus diesem Grund handle es sich bei der feierlichen Eröffnung um einen wichtigen Meilenstein. Auch, wenn die Strecke schon seit einiger Zeit in Benutzung ist. „Die Inbetriebnahme erfolgte bereits am 1. November um 21:53 Uhr“, erklärte sie. Sieben Minuten vor Plan. Kurz darauf passierte bereits der erste Zug.

„Wir wollen dafür sorgen, dass die Bahn wieder das wird, was sie mal war: ein Synonym für Pünktlichkeit und Effizienz“, erklärte Hartmut Höppner, Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr, in seiner Rede zum Abschluss des Teilabschnitts. Dies sei wichtig, um die Bahn im Wettbewerb der Verkehrsmittel zu stärken und für Bürger attraktiv zu machen.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter

Hierbei spielen unter anderem neue Überholbahnhöfe wie die beiden im Forchheimer Norden und in Eggolsheim eine wichtige Rolle. Dank ihnen können Schnellzüge auf der Strecke eine Geschwindigkeit von insgesamt 230 Kilometern pro Stunde erreichen und allein bis Erfurt rund 20 Minuten einsparen, wie der Staatssekretär erklärte.

„Ich freue mich über diesen positiven Termin“, leitete Bayern Staatsminister für Verkehr Christian Bernreiter (CSU) seine Festrede ein. Für gewöhnlich kämen in Bezug auf die Bahn nur Hiobsbotschaften zu ihm. Mit dem neuen Streckenabschnitt ist in seinen Augen jedoch ein bedeutender Meilenstein in der Verkehrsinfrastruktur Bayerns gelungen – und das nicht nur für den Schnellverkehr, sondern auch im Bereich der S-Bahn-Taktung. Ein wichtiges Zeichen. Denn die Ausstattung der Infrastruktur sei eine der großen Aufgaben, an welchen sich die Politik im kommenden Jahr messen lassen müsse.

Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember geht auch  der neue S-Bahn-Halt Forchheim-Nord in Betrieb.

 

 

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