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Gute Nachrichten für die Stadt
Einigung im Millionenstreit um das Forchheimer Königsbad
Einigung im Prozess um das Königsbad
Einigung im Prozess um das Königsbad // Barbara Herbst
Forchheim – Seit Anfang des Jahres läuft das Zivilverfahren der Stadt Forchheim gegen die Erbauer des Königsbads. Die Stadt könnte nun von einer millionenschweren Vergleichssumme profitieren.

Gute Nachrichten für die Stadt Forchheim! Im Prozess um den Baupfusch am Forchheimer Königsbad ist es zwischen der Stadt und den Erbauern der Arbeitsgemeinschaft Ganzjahresbad Forchheim nun zu einer Einigung der Streitparteien gekommen. Dies bestätigt das Landgericht Bamberg auf Anfrage. Grund für die Klage waren die umfangreichen Schäden an dem Schwimmbad, die teilweise bereits während des Baus entdeckt wurden.

Einigung bereits vor knapp zwei Wochen

„Es handelt sich insoweit um die Annahme eines Vergleichsvorschlages, der den Parteien bereits am 21.06.2024 durch das Gericht unterbreitet worden war, es erfolgten lediglich geringfügige Modifizierungen“, schreibt Kaspar Hansen, Leiter der Pressestelle. Gefallen sei der Beschluss bereits vor etwa zwei Wochen. Vor knapp einer Woche seien die beiden Parteien informiert worden.

„Das Verfahren ist damit beendet“, erklärt Hansen. Über Details könne man jedoch keine Angaben machen, da aufgrund des Vergleichs keine gerichtliche Entscheidung gefällt worden sei. Es handle sich lediglich um eine Vereinbarung der Verfahrensbeteiligten.

Stadt Forchheim mit Details

Auch seitens der Stadt bestätigt man die Einigung. „Es haben nunmehr beide Seiten dem Gerichtsvergleich zugestimmt“, schreibt Britta Kurth, Pressesprecherin der Stadt Forchheim. Das sei grundsätzlich eine gute Nachricht. „Über weitere Schritte und die Höhe des Vergleichs informieren wir als Erstes den Stadtrat im Fachausschuss“, erklärt sie. Stellungnahmen und weitere Details erfolgten deshalb erst im Gremium.

Damit bleibt für die Öffentlichkeit zunächst offen, wie hoch die Vergleichssumme ausfallen wird. Und wie sehr sie die Stadt in Zeiten des Haushaltslochs bei der dringend nötigen Sanierung des Schwimmbads entlasten kann. Zu Beginn des Verfahrens hatte die Stadt den entstandenen Schaden mit vier Millionen Euro beziffert.

Kein langwieriges Verfahren notwendig

Auch wenn diese Summe infolge des Vergleichs möglicherweise nicht vollständig an die Stadt ausgezahlt wird, so ist die Einigung wohl trotzdem ein Erfolg. Dank ihr sparen die Verfahrensbeteiligten sich und dem Gericht nämlich einen langwierigen Prozess mit hohen Gutachterkosten. So seien allein 1000 Seiten Schriftverkehr Gegenstand des Verfahrens gewesen.

Nun können die Forchheimer ihre Energie ganz auf das Sanierungs- und Umbauprojekt im Königsbad fokussieren. Trotz des Haushaltslochs hatte die Stadt vor knapp einem Monat verkündet, an den kostspieligen Plänen für das Schwimmbad festzuhalten, die nicht nur den Pfusch beheben, sondern das Bad auch noch deutlich attraktiver für Besucher machen sollen.

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