Am Donnerstagabend finden sich im Siemens Healthineers Hauptgebäude in Forchheim rund 300 Personen ein. Draußen sind Minusgrade, doch drinnen werden die Besucher herzlich an einem Pop-up-Empfang begrüßt.
Medical Valley Forchheim lädt zum Austausch bei Healthineers
Das Medical Valley in Forchheim lud Köpfe aus allen Healthcare-Tech-Bereichen ein zur großen jährlichen Innovation Night. Die Interessierten kamen teilweise von weit her, so etwa eine kleine Delegation aus Malaysia, welche Tests für Elektrokomponenten herstellt und durchführt.
Unter dem Motto „Innovation through Cooperation“ ging es in diesem Jahr neben der Vernetzung unter den Teilnehmern auch um die Integration von modernen Technologien wie Humanoiden Robotern und KI in der Medizin.
Als Veranstalter dieses Events kommt dem Medical Valley eine besondere Rolle bei dem Motto zu: „Wir sind einfach ein Vernetzer. Wir verbinden die Unternehmen, die in der Region sitzen mit den Partnern auf der ganzen Welt. Da fördern wir von der Idee bis hin zu Internationalisierung, insbesondere auch gerne die jungen Unternehmen“, berichtet Anna Goldsworthy, CEO des Medical Valley EMN e.V.
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Zusammenarbeit mit Siemens Healthineers in Forchheim
Besonders die Zusammenarbeit mit Siemens Healthineers bringe viele Vernetzungsmöglichkeiten in der Branche. Neben Hackertrons, welche das Medical Valley gemeinsam mit den Healtineers veranstaltet und welche das „gesamte Ökosystem befruchten“, arbeitet man auch gemeinsam an Leuchtturmprojekten. „Also d.hip ist natürlich ein Leuchtturmprojekt. Das ist die Digital Health Innovation Plattform, bei der es darum geht, den Austausch der Daten zwischen dem Klinikum, der Forschung und speziell auch der industriellen Forschung zu fördern. Das ist extrem wichtig und da sind wir im Bereich Brustkrebs und Prostatakrebs sehr aktiv“, erklärt Goldsworthy.
Siemens Healthineers CEO Bernd Montag mit Keynote
An diesem Abend sind es aber die einfachen Ebenen der Zusammenarbeit, welche sich zeigen. Die Healthineers stellen nicht nur die Räume zur Verfügung, sondern Siemens Healthineers CEO Bernd Montag hielt auch die erste Keynote des Abends, in der er auf die Nutzung von KI im Healthcare-Portfolio einging.
Man bräuchte diese Lösungen auch, da es nicht genug Leute im Kranken- und Pflegebereich gebe, und man die Mitarbeiter in diesen Bereichen dadurch entlasten könne, so sein Fazit. Vor den Keynotes eröffnete Anna Goldsworthy als Moderatorin des Abends mit prägnanten Worten zum Motto der Innovation Night: „Heute treffen wir uns dort, wo Ideen Wirkung entfalten. Wo mutige Gedanken zu konkreten Lösungen werden können und Zusammenarbeit Fortschritte im Gesundheitswesen maßgeblich vorantreibt“.
Für neue Impulse war mit der zweiten Keynote von Prof. Dr. Alexander König der TU München gesorgt, welcher das Thema KI und Robotik im Gesundheitswesen aufgriff. „Wenn wir es richtig designen, können Pflegekräfte wieder das machen, wofür sie am meisten gebraucht werden: Um für die Menschen da zu sein“, zog er das Fazit zu Humanoiden Robotern im Gesundheits- und Pflegebereich.
Neben den Keynotes wurden noch Führungen durch die CT-Produktion und das Experience-Center für die Anwesenden angeboten.































