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Kunden müssen hoffen
Forchheim: Bald keine Postbank mehr - was wird aus der Post?
Post Bamberger Straße ForchheimForchheim & Fränkische Schweiz
Im kommenden Frühjahr schließt die Postbank-Filiale in der Bamberger Straße in Forchheim ihre Türen. // Stephan Großmann
Forchheim – Die Postbank in der Bamberger Straße in Forchheim wird schließen. Davon betroffen ist ebenfalls die Postfiliale. Was das für die Kunden bedeutet und warum es auch gute Nachrichten gibt.

Ein Paket abholen, Briefe abgeben, Konto eröffnen: Die Schlange in der Postfiliale ist lang an diesem Tag, die Leute warten geduldig. Für sie alle bedeutet die knallgelbe Eingangstür ein Stück Daseinsvorsorge. Doch schon in wenigen Monate wird es gar keine Schlange mehr geben in der Bamberger Straße 51, Ecke Bügstraße. Dann ist die Postbank dort Geschichte – und mit ihr die Postfiliale.

Die Postbank ist der größte Partner der Deutschen Post. In einem Teil ihrer Filialen bietet sie Post- und Paketdienstleistungen an. Aufgrund der veränderten Nachfrage plant die Postbank nun allerdings ihr Netz aus Filialen anzupassen. Die Zahl der aktuell rund 550 Standorte in ganz Deutschland soll bis Ende 2026 auf rund 320 reduziert werden, erklärt ein Sprecher der Postbank. Eine der betroffenen Filialen ist die in der Bamberger Straße in Forchheim. 

Zeitpunkt der Schließung noch unklar

Wann genau Schluss sein wird, kann der Sprecher noch nicht angeben, die Filiale werde aber „im Laufe des ersten Quartals 2025“ schließen. Was die Sorge der bisherigen Postkunden angeht, wo sie danach ihre Briefe und Pakete aufgeben können, gibt der Sprecher Entwarnung:  „Die Post- und Paketdienstleistungen können Kundinnen und Kunden auch danach nutzen. Dafür stellt ihnen die Deutsche Post rechtzeitig in der Nähe unserer Filiale eine Partnerfiliale mit den im Einzelhandel üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung.“ 

Lösung mit E-Center Sorge bereits gefunden?

Einzelhandel in der Nähe? Da fällt natürlich gleich der E-Center Sorge ins Auge. Ein Anruf beim Chef Steffen Sorge bestätigt den positiven Verdacht. „Ja, es laufen derzeit Gespräche mit der Post“, sagt Sorge. „Es ist mir wichtig, die Postfiliale hier in der Gegend zu halten.“ Kein Wunder: Vor allem der Paketshop ist stark frequentiert, fiele der ersatzlos weg, müssten die Anwohnerinnen und Anwohner bis zur Hornschuchallee oder in den Globus. 

Komplett in trockenen Tüchern ist der „Umzug“ in den E-Center indes noch nicht. Noch seien keine Verträge geschlossen, auch die Entscheidung der Post stehe noch aus, so Sorge. „Wir hatten auch kurz überlegt, die Filiale selbst zu betreiben.“ Aber nun hoffe er, den Paketshop in seinen Räumlichkeiten einmieten lassen zu können. Sein Bauchgefühl: positiv. 

Deutsche Post will Kunden informieren

Kunden würden informiert, sobald ein genauer Termin für die Schließung und weitere Details dazu, welcher Partner der Deutschen Post das Angebot an Postdienstleistungen übernehme, feststehe. Dazu soll es Aushänge in der Filiale und Handzettel geben. Kunden der Postbank erhielten ein zusätzliches Schreiben. 

 

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