Pünktlich um 15 Uhr startete das bunte Treiben. Vierzehn Motivwagen, sechs Kapellen sowie zahlreiche Fußgruppen, insgesamt 57 Einheiten, sorgten für beste Stimmung bei den hunderten Zuschauerinnen und Zuschauern am Straßenrand, die das närrische Spektakel mit viel Applaus und „kräftigem Helau“ begleiteten.
Angeführt wurde der Zug vom Faschingswagen der Burschenschaft Maroldsweisach, die Concordia zeichnete für die Organisation verantwortlich. Unter dem Motto „Maro – einfach unverbesserlich“, angelehnt an den bekannten Zeichentrickfilm „Ich – einfach unverbesserlich“, rollte der Wagen durch den Ort. Passend dazu schmückten fröhliche gelbe „Minions“ den Wagen – warum „Maro“ nun genau unverbesserlich ist, blieb augenzwinkernd der Fantasie des Publikums überlassen.
„80 sah noch nie so gut aus“
Dass Fasching keine Altersgrenzen kennt, bewies eindrucksvoll ein Wagen des Alten- und Pflegeheims Klinger aus Maroldsweisach. Mit dem selbstbewussten Slogan „80 sah noch nie so gut aus“ am Traktor zeigten vier Heimbewohner vorne und weitere Seniorinnen und Senioren auf dem Anhänger, wie viel Lebensfreude und Spaß im Alter stecken kann – sehr zur Begeisterung der Zuschauer.
Aktuelle Themen griff der Schützenverein „Hubertus“ aus Dürrenried auf: Mit zahlreichen Bau- und Verbotsschildern machte der Verein auf seinem Motivwagen humorvoll auf die vielen Baustellen aufmerksam, die Ort und Umgebung in letzter Zeit zu bewältigen haben.
Aus dem Ortsteil Pfaffendorf waren die Freunde der „Hüttn Pfaffendorf“ mit dabei. Sie warben fröhlich für geselliges Beisammensein, Hartleb-Bier und gute Unterhaltung – Faschingsfreude ganz bodenständig.
Als Krapfen verkleidet
Für süße Versuchungen sorgten schließlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bäckerei Gagel aus dem Ortsteil Hafenpreppach. Als kunterbunte „Krapfen“ verkleidet, machten sie Appetit auf das beliebte Faschingsgebäck und brachten Groß und Klein zum Schmunzeln.
Am Ende waren sich alle einig: Der Faschingsumzug in Maroldsweisach war ein voller Erfolg – fröhlich, bunt und mit viel Herzblut gestaltet. Beste Voraussetzungen also, damit sich die Marktgemeinde auch in Zukunft mit Stolz Faschingshochburg nennen darf.
Das könnte Sie auch interessieren:














