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Frauenquote bei 40 Prozent
Stadtrat in Herzogenaurach: Wer für die CSU antritt
CSU-Bürgermeisterkandidat in Herzogenaurach Stefan Zenger.
CSU-Bürgermeisterkandidat in Herzogenaurach Stefan Zenger. // Gerd Ankermann
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Herzogenaurach – Stefan Zenger möchte Bürgermeister von Herzogenaurach werden. Nun haben die Christsozialen auch die Stadtratskandidaten gewählt. Wer antritt und was sie in der Stadt verändern möchten.

Stefan Zenger wurde am 3. Mai 2025 im Vereinshaus als Bürgermeisterkandidat vorgestellt. Zuvor gab es eine wochenlange Plakatkampagne, in der nur ein Schattenbild auf den neuen Bewerber um das Bürgermeisteramt in Herzogenaurach aufmerksam gemacht hatte.

Stefan Zenger ist der Kämmerer der Stadt Herzogenaurach und hat nach eigenen Bekunden viele Fähigkeiten. Dazu gehört auch Führungsstärke und die Eigenschaft, ein guter Teamplayer zu sein. In den letzten Monaten hat er, gemeinsam dem CSU-Ortsverband, ein Team von 30 Personen zusammengebracht, die sich für die Kommunalwahl 2026 zur Verfügung stellen. Im Blockwahlverfahren haben die anwesenden stimmberechtigten 39 CSU-Mitglieder die vorbereitete Liste einstimmig gewählt.

Stadtrat Herzogenaurach: Nussel und Körner treten für CSU an

Zwölf Frauen, 18 Männer, Durchschnittsalter 44 Jahre, lauten die statistischen Daten. Nicht (mehr) auf der Liste zu finden sind Franz-Josef Lang und Ruthild Schrepfer. Lang geht in den politischen Ruhestand, Schrepfer wird sich auf den Kreistag konzentrieren, aber den Ortsverband weiterhin unterstützen.

Auf den vorderen Listenplätzen zu finden sind neben dem Spitzenkandidaten Stefan Zenger die Abgeordneten Walter Nussel (Landtag) und Konrad Körner (Bundestag). Auf Platz 3 ist Sabine Hanisch zu finden und auf Platz 6 Christina Aures. In einer kurzen Runde stellten sich alle Kandidatinnen und Kandidaten den anwesenden Mitgliedern und Gästen vor. Die aktuellen Stadtratsmitglieder bringen teilweise 30 Jahre Erfahrung im Rat mit. Walter Drebinger, Bernhard Schwab (nennt sich selbst „Oldie“), Stephan Wirth („18 Jahre leidgeprüft in der Opposition“), Christian Polster und Thomas Kotzer treten wieder an. 

14 neue Bewerberinnen und Bewerber sind auf der Liste zu finden. Sie alle wurden in den vergangenen Wochen an einem Klausurwochenende sowie in Onlinetrainings vorbereitet und brennen darauf, in den Wahlkampf einzusteigen. Sie wollen mit Zenger die „Zukunft bewegen“.  Zenger nannte als vordringliches Ziel, die Ausgabenpolitik der Vergangenheit zu regulieren und die Stadt langfristig auf einen stabilen Finanzsockel stellen. Im Gespräch sagte Zenger: „Wir haben kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem in Herzogenaurach“. Die Errungenschaften, wie die Einführung der HerzoBusse durch den damaligen CSU-Bürgermeister Hans Lang und die zahlreichen freiwilligen Leistungen, die Herzogenaurach ausmachen, sollen dauerhaft gesichert werden.

40 Prozent Frauenquote bei CSU in Herzoenaurach

Klare Botschaften hatte auch Walter Nussel: „Die Politik muss nach der Grundversorgung der Menschen ausgerichtet werden, wir müssen wieder in die Gänge kommen“. Konrad Körner ging auf die Lage in der Bundesrepublik ein. Die Politik habe bei sinkenden Steuereinnahmen die Aufgabe, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Entlastungen seien nötig, genauso wie eine Reform der Sozialausgaben. Bei der Kommunalwahl sind die Listenplätze eigentlich zweitrangig, meint Alexander Allousch vom Wahlkampfteam. Bei der letzten Wahl seien alle Kandidaten gezielt gewählt worden, es waren keine „Listenauffüller“ dabei. „Beim Kandidatenpool waren wir aber schon bemüht, die Frauenquote höher zu setzen“, sagt Allousch.  Sie liegt immerhin bei 40 Prozent.

 

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