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Ein Jahr in Herzogenaurach
Gegen Gerüchte: so geht es mit Wärmepumpenfirma Aira weiter
Die Firmenzentrale im Herzogenauracher Norden.
Die Firmenzentrale im Herzogenauracher Norden zieht nach nur einem Jahr ein Gebäude weiter. // Foto: Aira/Archiv
Herzogenaurach – Umzug nach nur einem Jahr: Aira wechselt in ein passenderes Gebäude in Herzogenaurach. Was das für Kunden und Mitarbeiter bedeutet.

Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Firma Aira mit großen Plänen im Gepäck ihren neuen Standort in Herzogenaurach einweihte. Umso größer war die Verwunderung, als in den vergangenen Wochen beobachtet wurde, wie die eigentlich frisch bezogenen Räumlichkeiten scheinbar ausgeräumt wurden. Also alles schon wieder vorbei am neuen Standort?

Keineswegs, wie eine Sprecherin des Unternehmens auf Nachfrage von fränkischertag.de mitteilt. „Wir ziehen aktuell in ein benachbartes Gebäude um, das besser zu unseren Anforderungen passt. Der Betrieb läuft während des Umzugs wie gewohnt weiter“, erklärt sie. 

Aira Herzogenaurach: Wärmpumpenhersteller zieht um

Bei der Standortwahl im vergangenen Herbst sei es vor allem darum gegangen, „schnell eine geeignete Lösung zu finden“. Immerhin wollte das schwedische Unternehmen von seinem ersten Standort in Süddeutschland aus den ganzen Freistaat mit Wärmepumpen versorgen. Bis 2033 eine Million Wärmepumpen in Deutschland installiert zu haben, das war das ambitionierte Ziel, als das Clean-Energy-Tech-Unternehmen vor einem Jahr die Arbeit aufnahm.

Im Alltag habe sich jedoch gezeigt, dass die Fläche nicht nur zu groß, sondern auch nicht auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst gewesen sei. „Als sich nun die Möglichkeit bot, direkt nebenan in ein passenderes Objekt zu wechseln, haben wir diese Chance genutzt“, sagt die Unternehmenssprecherin.

Standort in Herzogenaurach hat sich bewährt 

Der neue Standort in der Ohmstraße 4 werde derzeit noch eingerichtet und an die Bedürfnisse angepasst.  „Unsere Anforderung an jeden Standort ist, digitale Prozesse, engen Kundenkontakt vor Ort, hybride Zusammenarbeit sowie Raum für persönliche Begegnungen miteinander zu verbinden. Genau das ermöglichen uns auch die neuen Räumlichkeiten, mit Platz für Austausch im Team ebenso wie mit Kund:innen im Showroom oder bei Veranstaltungen“, heißt es von Aira. 

Arbeitsplätze seien vom Umzug nicht betroffen, betont die Sprecherin. Aira wachse weiter, daher suche das Unternehmen derzeit sogar noch Mitarbeiter – auch in Herzogenaurach. Die Stadt an sich habe sich im ersten Jahr als Standort bewährt, vor allem wegen der Lage „mit ihrer guten Anbindung und dem starken regionalen Umfeld“. 

 

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