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Förderung
Crana Mare: Stadt Kronach plant Vorgehen für Neubau
Die Planungen für den Neubau des Crana Mare schreiten voran.
Die Planungen für den Neubau des Crana Mare schreiten voran. // Foto: Heike Schülein/Archiv
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Kronach – Kronach will Fördermittel für das Crana Mare. Die Stadt bereitet den Antrag mit politischen Partnern vor. Ein Ringen um Millionen beginnt damit.

Im Rathaus der Stadt Kronach fand ein Abstimmungsgespräch mit den Bundestagsabgeordneten Jonas Geissler (CSU) und Andreas Schwarz (SPD) sowie der Landtagsabgeordneten Sabine Gross (SPD) statt. Ziel des Treffens war es, den aktuellen Stand und die weiteren Schritte im Hinblick auf mögliche Bundesförderungen für den Neubau des Erlebnisbades Crana Mare zu erörtern.

Stadt Kronach stimmt sich mit Abgeordneten strategisch ab

Bürgermeisterin Angela Hofmann (CSU) dankte laut einer Pressemitteilung der Stadt den Abgeordneten ausdrücklich für die enge Unterstützung, die offene Diskussion und die gemeinsame strategische Abstimmung des Projektes. Im Mittelpunkt standen die Förderprogramme des Bundes, insbesondere das Sanierungsprogramm für kommunale Sportstätten sowie der Klimatransformations-Fonds, die beim Neubau des Crana Mare eine wichtige Stütze wären.

Die Abgeordneten erläuterten die Rahmenbedingungen: Die Programme sind bundesweit stark nachgefragt und teils zehnfach überzeichnet; jährlich stehen rund 333 Millionen Euro zur Verfügung.

Neubau ist in Kronach grundsätzlich förderfähig

Gefördert werden ausschließlich vollständig und formal korrekt eingereichte Anträge mit einer maximalen Förderung von etwa sieben bis acht Millionen Euro pro Projekt. Die Entscheidung über die Fördermittel trifft der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, nachdem eine fachliche Vorprüfung im Bundesbauministerium erfolgt ist.

Ein Neubau ist nach Darstellung der Bundes- und Landespolitiker grundsätzlich förderfähig, ebenso nachhaltige, innovative Bauweisen mit besonderen Alleinstellungsmerkmalen. Für einen Förderantrag reicht zunächst eine Kostenschätzung aus.

So geht es jetzt mit dem Kronacher Plänen weiter

Nach einer Förderzusage stehen in der Regel zwei bis drei Jahre zur Umsetzung der Maßnahme zur Verfügung. Nach eingehender Beratung verständigten sich alle Beteiligten einvernehmlich auf folgendes Vorgehen: Die Stadt Kronach wird sich gezielt auf die zweite Antragsphase 2026 vorbereiten, deren Aufruf voraussichtlich zwischen März und Mai 2026 erfolgen wird. Dieser Vorgehensweise wurde von allen Beteiligten zugestimmt.

Für die erste Antragsphase 2025 war kein Antrag gestellt worden. Die Stadt Kronach wertet das Gespräch als wichtigen Schritt für eine realistische, gut vorbereitete Antragstellung und setzt die Planungen nun in enger Abstimmung mit den politischen Partnern fort. 

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