Anfang August hatte es wieder schlechte Nachrichten von Haba gegeben: Nachdem im Juli 2023 bekannt geworden war, dass der Möbel- und Spielzeughersteller aus Bad Rodach Stellen streichen muss, wurde Anfang August ein weiterer Jobabbau angekündigt.
15 Führungskräfte betroffen
Am Montag wurde nach Unternehmensangaben die Belegschaft über die genauen Pläne informiert. Demnach treffe es insgesamt 97 Mitarbeiter. Auch die Führungsebene des Unternehmens ist betroffen. Insgesamt 15 Mitarbeiter aus der Führungsriege müssen gehen, teilte Haba auf Anfrage mit. "Ein wesentlicher Teil der Veränderungen betrifft eine weitere Verschlankung der Führungsebenen, die Vereinfachung der Geschäftsprozesse und Verbesserung der Schnittstellen innerhalb der HABA Gruppe", heißt es in der Pressemitteilung.
Für die betroffenen Mitarbeiter sei eine Transfergesellschaft mit einer Laufzeit von 12 Monaten vereinbart worden, zudem ein "adäquates Sozialplanvolumen". Grund für den erneuten Stellenabbau ist nach Unternehmensangaben ein weiterhin schwaches Geschäft, wie auch in anderen Branchen. Allerdings glaubt man bei Haba noch daran, dass der Erfolg sich wieder einstellt. "In den vergangenen Monaten konnte das Unternehmen das Vertrauen der KITA-Kunden und Fachhändler von Spielwaren durch die Stabilisierung der Geschäftsabläufe und des guten Kundenservice nach dem Ende des Sanierungsverfahrens wiedergewinnen", teilte Haba am Montag mit. Am 24. Oktober will Haba auf seiner Fachtagung in Bad Rodach seine neuen Herbst-Produkte vorstellen.
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