Strafregister
Vier Monate Haft: Reue und Scham kommen zu spät
Das Strafregister war am Ende einfach zu lange. Ein Mann aus Bayreuth muss hinter Gitter.
Oliver Berg, dpa
F-Signet von Markus Häggberg Fränkischer Tag
Lichtenfels – Es kommt nicht oft vor, dass ein Angeklagter Sympathien bei der Staatsanwaltschaft hat. Die Vergangenheit und die Geschichte eines 46-Jährigen vor dem Amtsgericht Lichtenfels sorgten beinahe dafür.

Mal wieder stand er vor Gericht, mal wieder hatte es damit zu tun, dass er zur falschen Zeit die falschen Dinge mit den falschen Leuten getan hat. Eine Sicht, die auch Staatsanwältin Regina Bronsch vertrat. Aber sie legte dem 46-jährigen Bayreuther, der vor wenigen Tagen auf der Anklagebank im Saal 14 des Amtsgerichts saß, auch zur Last, dass dieser am 18. Februar des vergangenen Jahres in einem Lichtenfelser Supermarkt kurz vor 19 Uhr Wurst, Käse und Whisky klaute. Mehr noch: Wenige Monate davor, im September 2021, wurde er kurz vor 24 Uhr ...

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