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Emotionales Zeichen der Belegschaft: „Wir stehen zusammen!"
Mitarbeiter von Regiomed setzen ein Zeichen
Mitarbeiter von Regiomed setzen ein Zeichen - hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Klinikum Coburg. // Michael von Aichberger
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Coburg – Wie geht es weiter mit dem fränkisch-thüringischen Klinikverbund? Mitten im vorläufigen Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung meldet sich jetzt die Belegschaft aus Coburg, Neustadt bei Coburg und weiteren Standorten zu Wort.

Der fränkisch-thüringische Regiomed-Klinikverbund hat Anfang Januar einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt.

Wie das damit verbundene Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ausgehen wird, ist derzeit unklar.

Mitten in dieser Phase der großen Unsicherheit haben jetzt zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken in Coburg und Neustadt bei Coburg ein Zeichen gesetzt. Zum einen haben sie sich jeweils für ein großes Gruppenfoto zusammengestellt.

Zum anderen wurde ein gleichlautendes Positionspapier dazu veröffentlicht. Überschrift: „Gemeinsam stark: Mitarbeiter der Kliniken Coburg und Neustadt für eine nachhaltige Zukunft bei Regiomed".

Und weiter heißt es:

„In außergewöhnlichen Zeiten betonen die Ärzte sowie Pflege- und Funktionskräfte bei Regiomed ihre Verpflichtung zu einer nachhaltigen Zukunft und Qualität der Patientenversorgung. Trotz des laufenden Sanierungsprozesses, einer gemeinsamen Herausforderung im Kliniksektor, machen sie deutlich: 

1.     In der Qualität und Hingabe der Regiomed-Leistungen wird sich nichts ändern: Der Betrieb läuft weiter und wir stehen mehr denn je zusammen.

2.     Die Gesundheitsversorgung in der Region ist und bleibt weiterhin sichergestellt: Alle Leistungen, die Sie an allen Standorten gewohnt sind, werden nach wie vor auf höchstem medizinischem Niveau erbracht. 

3.     In der Krise rücken wir zusammen: Unsere Teams sind weiterhin rund um die Uhr für Sie und Ihre Gesundheit im Dienst."

Mitarbeiter von Regiomed setzen ein Zeichen
Mitarbeiter von Regiomed setzen ein Zeichen - hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Klinikum Neustadt bei Coburg. // Klinikum Neustadt 

Wie geht es weiter bei Regiomed?

Das Positionspapier endet mit folgenden Worten: „Regiomed nutzt die Chance einer Sanierung unter den gegebenen gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen und stellt sich heute schon so auf, um morgen weiterhin ein langfristiger und zukunftsfähiger Gesundheitsversorger für seine Patienten und Mitarbeiter zu sein.  Unsere Mitarbeiter stehen nicht nur gemeinsam fürs Foto – sie stehen geschlossen hinter der Klinik, ihren Einrichtungen und der Vision, die Regiomed aktiv zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass dieser Teamgeist entscheidendes Fundament unserer medizinischen Arbeit ist."

Gleichlautende Erklärungen - inklusive Gemeinschaftsfotos - wurden auch von der Belegschaft an den Regiomed-Standorten Lichtenfels und Hildburghausen veröffentlicht.

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