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Insolvenzverfahren
Regiomed: Amtsgericht gibt grünes Licht
Dunkle Wolken über Regiomed: Wie geht's weiter mit dem fränkisch-thüringischen Klinikverbund? Hier das Verwaltungsgebäude in Coburg.
Dunkle Wolken über Regiomed: Wie geht's weiter mit dem fränkisch-thüringischen Klinikverbund? Hier das Verwaltungsgebäude in Coburg. // Simone Bastian, CT-Archiv
Coburg – Der Antrag von Regiomed auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung ist vom zuständigen Amtsgericht in Nürnberg positiv beschieden worden. Wie geht's jetzt weiter?

Wie geht's weiter mit dem fränkisch-thüringischen Klinikverbund Regiomed? Die zuletzt etwas unklare Situation ist seit Montag zumindest ein bisschen klarer.

Amtsgericht setzt vorläufigen Sachwalter ein

Am Dienstag, 2. Januar 2024, hatte die Geschäftsführung von Regiomed einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Und, jetzt ist klar: Dieser Antrag ist vom zuständigen Amtsgericht Nürnberg auch bestätigt beziehungsweise positiv beschieden worden. Das hat eine Sprecherin des Amtsgerichts am Montag auf Nachfrage des Coburger Tageblatts bestätigt.

Als vorläufigen Sachwalter hat das Amtsgericht den Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl von der Nürnberger Kanzlei Beck eingesetzt. Der vorläufige Sachwalter übernimmt eine Aufsichtsfunktion im Verfahren und prüft gleichzeitig die wirtschaftliche Lage der einzelnen Gesellschaften, die zu Regiomed gehören.

Kurz nach Bekanntwerden dieser Entscheidung des Amtsgerichts Nürnberg wurde eine Stellungnahme von Regiomed veröffentlicht.

Regiomed nimmt Stellung

In der Stellungnahme wird ein Sprecher von Regiomed unter anderem mit den Worten zitiert: „Wir befinden uns damit voll im Zeitplan, das Verfahren nimmt seinen ordnungsgemäßen Gang und die Sanierung kann angepackt werden.“ Und: „Wir sind optimistisch, dass die Sanierung und Transformation der Einrichtungen Erfolg haben wird.“

Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Sanierung wurden auch schon erste konkrete Schritte unternommen. So hat, wie Regiomed mitteilt, bereits die konstituierende Sitzung des vorläufigen Gläubigerausschusses stattgefunden. „Mit diesem Gremium wird in den kommenden Wochen gemeinsam der Sanierungsplan Zug um Zug validiert“, erklärt der Sprecher.

Regiomed: Betrieb läuft uneingeschränkt weiter!

Wichtig ist Regiomed erneut folgender Hinweis: „Der Geschäftsbetrieb der Einrichtungen läuft während des vorläufigen Verfahrens uneingeschränkt weiter, wir betreuen und behandeln die uns anvertrauten Patientinnen und Patienten wie gewohnt und führen die medizinische Versorgung sowohl stationär als auch ambulant in vollem Umfang fort.“

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