Moss wird die Leitung der Sparte gemeinsam mit Generalmusikdirektor Daniel Carter übernehmen. „Der Regisseur konnte sich gegen ein breites Bewerberfeld durchsetzen“, heißt es in einer Mitteilung des Landestheaters. Den Coburgern hat sich Moss bereits zu Beginn dieser Spielzeit mit der erfolgreichen Produktion „Fausts Verdammnis“ von Hector Berlioz in der Morizkirche vorgestellt.
Studium in Kapstadt und Verona
Nachdem er das Haus in dieser Zusammenarbeit, bei der er Regie, Bühne und Kostüme verantwortete, bereits kennenlernen konnte, wird er nun Teil des künstlerischen Teams. Neil Barry Moss wurde in Südafrika geboren und studierte Oper, Musik- und Theaterwissenschaften in Kapstadt. 2015 graduierte er im Studiengang Regie und Dramaturgie in Verona, Italien.
Regie-Debüt in Pesaro
Im gleichen Jahr gab er sein Debüt als Regisseur mit „Die Hochzeit des Figaro“ am Teatro Rossini in Pesaro. Von 2016 bis 2019 war er als Regieassistent, Regisseur und Kostümbildner an der Staatsoper Hannover engagiert. Im Juni 2018 gewann Moss den zweiten Preis beim 10. Europäischen Opernregie-Preis EOP in Zürich. Seit Juni 2019 ist er Spielleiter an der Deutschen Oper Berlin und gab im Juni 2020 sein Hausdebüt mit der preisgekrönten und vielbeachteten Inszenierung „Das Rheingold auf dem Parkdeck“.
Saison 2023/2024 vorbereiten
Neil Barry Moss wird die Stelle zum 1. September 2023 für zunächst zwei Jahre antreten. Bereits in dieser Spielzeit wird er in enger Zusammenarbeit mit GMD Daniel Carter das Musiktheaterprogramm für die kommende Saison 2023/24 vorbereiten.
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