Hinter vorgehaltener Hand wird bereits seit längerem über einen möglichen Stellenabbau am Landestheater spekuliert. Schließlich muss die Stadt Coburg auf allen Ebenen drastisch sparen. Auch der im Sommer zum neuen Intendanten gekürte Neil Barry Moss soll zu einem strikten Sparkurs verpflichtet worden sein.
Andere künstlerische Schwerpunkte?
Bis zuletzt hatte Moss allerdings dementiert, dass es zu einem Stellenabbau kommt. Wohl aber hatte er jüngst erklärt, dass es „normal“ sei, wenn an einem Theater „andere künstlerische Schwerpunkte“ gesetzt werden.
Jetzt ist bekannt geworden, dass die Verträge mit zwei Mitgliedern des Ballett-Ensembles nicht verlängert wurden. Nachbesetzungen sind nicht vorgesehen.
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Auf Nachfrage betont Intendant Neil Barry Moss allerdings, dass seine Aussage weiterhin Gültigkeit habe, wonach es keinen Stellenabbau gibt. Zwar sei es richtig, dass im Ballettensemble zwei Verträge nicht verlängert wurden. Aber: „Das gesamte künstlerische Ensemble wird auch in der kommenden Spielzeit insgesamt aus 30 Personen bestehen.“
Nachfrage des Coburger Tageblatts: Werden also Stellen „umgeschichtet“?
Antwort Neil Barry Moss: „Ja, genau so kann man es ausdrücken. Reduzierungen in einzelnen Ensembles führen zu einem Stellenaufbau an anderer Stelle.“
“Das Ballettensemble bleibt weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Landestheaters Coburg.
”
Auf die Nachfrage, ob dem Ballett künftig keine so große Bedeutung mehr beigemessen wird, erklärt Neil Barry Moss: „Die Tänzer*innen arbeiten auch bisher spartenübergreifenden in den verschiedenen Produktionen mit (zum Beispiel Rocky Horror Show, Kiss me Kate, Chicago). Die Anzahl der geplanten Einsätze und Stücke für das Ballett sind für die nächste Spielzeit unverändert. Auch in der nächsten Spielzeit wird es ein Kinderballett, ein großes Handlungsballett oder zum Beispiel Formate wie First Steps geben. Für den dreiteiligen Ballettabend ist eine spannende Anpassung in Planung, die derzeit noch abgestimmt wird. Das Ballettensemble bleibt weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Landestheaters Coburg.“
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