Am 2. Januar 2024 hatten die Regiomed-Klinik einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Genau einen Monat später, am 2. Februar 2024, informierte jetzt ein Sprecher des fränkisch-thüringischen Klinikverbunds über den aktuellen Stand des Verfahrens.
Lob für Engagement der Mitarbeiter
Sowohl das Sanierungsverfahren als auch die Entwicklung des Zukunftskonzepts seien „gut im Zeitplan“, wie es heißt.
Ausdrücklich gelobt wird vom Konzernsprecher der Zusammenhalt der Belegschaft: „Das Engagement der Mitarbeiter ist hoch, von den Kliniken, über die MVZ, die Wohn- und Seniorenheime bis hin zur Service-Gesellschaft." Gleiches gelte für das Vertrauen der Patienten und Bewohner in allen Regiomed-Einrichtungen.
Situation in Coburg hat sich beruhigt
Die Belegzahlen finden sich nach Angaben des Sprechers „auf einem stabilen Niveau“. Mitte Januar war speziell das Regiomed-Klinikum in Coburg noch mit einem überdurchschnittlich hohen Patientenaufkommen konfrontiert worden.
Die Hintergründe dazu lesen Sie hier:
Was die Löhne und Gehälter der Regiomed-Belegschaft betrifft, hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung keine Auswirkungen. So teilt der Sprecher mit: „Zum Ende des ersten Monats des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens haben die Regiomed-Mitarbeiter der vom Verfahren betroffenen Einrichtungen Ihre Löhne und Gehälter über das Insolvenzgeld erhalten.“ Im Rahmen des vorläufigen Verfahrens übernimmt die Bundesagentur für Arbeit für drei Monate die Gehaltszahlungen.
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