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CEB schlägt Alarm
Immer mehr wilder Müll in Coburg
Illegale Müllablagerung am Max-Böhme-Ring in Coburg.
Möbel, Kinderwägen: Abgestellt, aber nicht zum Sperrmüll angemeldet. // Foto: Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb
Coburg – Der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb meldet, dass sich illegale Müllablagerungen in Stadt und Natur häufen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Und es belastet uns alle.

Der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb sei in den letzten sieben Monaten 102 Mal ausgerückt, um illegalen Müll zu entsorgen, teilte der CEB am Freitag mit. Es käme immer häufiger vor, dass Müll am Straßenrand oder einfach irgendwo im Gras abgestellt wird. Vor allem vor Wohnblocks passiere das sehr oft. Aber auch vor Altkleidercontainern würden immer wieder Gegenstände wie Stühle oder Koffer abgelegt werden.

Auswirkung auf die Müllgebühren

Die extra Kosten für die Beseitigung des illegalen Mülls würden sich auf die Müllgebühren aller Coburger niederschlagen, am Ende zahlen also alle. Doch es sei nicht nur eine Kostenfrage. Die Müllberge seien auch gefährlich für Menschen, Tiere und die Umwelt. Es drohe Verletzungsgefahr, aber auch die Verschmutzung von Böden und Wasser. Außerdem kann Mikroplastik in die Nahrung gelangen und es können Waldbrände ausbrechen. Denn Kunststoffabfälle können sich bei Hitze zersetzen und Dämpfe freisetzen, die sich entzünden können.

Warnschilder gegen Müllberge

Der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb ergreife nun Maßnahmen: an Orten, an denen immer wieder Müll illegal abgelegt wird, sollen Schilder aufgestellt werden. Diese sollen über die Folgen der Umweltverschmutzung aufklären und zur Mithilfe auffordern. 

Die Ursache für die gehäufte illegale Müllablagerung sei laut Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb unklar. Denn Möglichkeit zur legalen Müllentsorgung gäbe es genügend.

 

 

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