Der Flachbau zwischen Hinterem Floßanger und Neustadter Straße, in dem sich jahrzehntelang der TÜV Süd befand, war ziemlich unscheinbar. Trotzdem dürften zahlreiche Coburgerinnen und Coburger viele Erinnerungen mit dem Gebäude verbinden. Schließlich fanden dort auch die theoretischen Führerscheinprüfungen statt.
Aber: Den Flachbau gibt es jetzt nicht mehr!
In den vergangenen Tagen hat ein Abrissbagger alles platt gemacht.
Wie auf Anfrage von der Zentrale von TÜV Süd mitgeteilt wurde, entsteht in Coburg ein neues Service-Center mit Prüfstellen.
Wie Patrick Pöppl, beim TÜV Süd als Leiter des Gebiets Oberfranken tätig, erklärt dazu: „Unser Ziel mit der Investition ist es, den steigenden Anforderungen der Mobilität und der immer komplexer werdenden Fahrzeuge im Rahmen der periodischen Fahrzeugüberwachung gerecht zu werden.“ Zugleich wolle man den Service für die Kunden „weiter optimieren“. In dem neuen, modernen Raum würden zukünftig auch wieder die Führerscheinbewerber ihre theoretische Fahrerlaubnisprüfung absolvieren können.
Das neue TÜV SÜD Service-Center werde es laut Patrick Pöppl ermöglichen, Fahrzeuge aller Klassen – vom Pkw bis hin zu Lkw und Kraftomnibussen – zu prüfen. Dies sei bislang aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse nicht vollumfänglich möglich gewesen.
Der Neubau am Hinteren Floßanger in Coburg soll voraussichtlich bis Mai 2025 fertig sein.
Prüfstelle vorübergehend in Dörfler-Esbach
Für die Dauer der Bauarbeiten am Hinteren Floßanger befindet sich die Prüfstelle des TÜV Süd unweit in Dörfles-Esbach, und zwar bei A.T.U. in der Coburger Straßer 6.
Genau das wird auch auf einem Plakat mitgeteilt, das am Bauzaun am Hinteren Floßanger hängt. Allerdings ist den Verantwortlichen ein kleiner Tippfehler unterlaufen.
Fehler auf Plakat
So ist dort die Rede von „Dörflas-Esbach“. Einerseits kann so etwas schon einmal passieren. Andererseits wird auch schon ein bisschen gelästert. So meinte dieser Tage ein Spaziergänger, der am Bauzaun stehen blieb: „Also durch den Rechtschreibe-TÜV würde es dieses Plakat nicht schaffen!“
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