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Alles wird teurer
Große Sorgen um die Gastronomie in Coburg
Düstere Aussichten für viele Lokale in Deutschland: Die Gastronomie hat derzeit gleich mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen.
Düstere Aussichten für viele Lokale in Deutschland: Die Gastronomie hat derzeit gleich mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen. // Carlos Castro/EUROPA PRESS/dpa
Coburg – „In einigen Betreiben rumpelt es“, sagt die Dehoga-Vorsitzende. Denn eine Krise jagt derzeit die nächste. Schließungen werden wohl kaum zu vermeiden sein.

Für die Gastronomie kommt es (mal wieder) knüppeldick. Bereits die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns haben viele Betriebe in Existenznot gebracht. Jetzt sind es zum einen die Energiekosten, die das Geschäft erschweren, zum anderen hat auch die Anhebung des Mindestlohns Auswirkungen.

Alles wird teurer!

Kerstin Pilarzyk, die Vorsitzende der Kreisstelle Coburg des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, rechnet vor: „Viele Betriebe müssen jetzt ja nicht nur denjenigen mehr Geld bezahlen, die Mindestlohn bekommen. Wenn etwa jemand bislang zwei Euro über dem Mindestlohn lag, muss das ebenfalls entsprechend angepasst werden, damit das Gehaltsgefüge wieder passt.“

Und dann wären da ja auch noch die vielen Teuerungen, von denen die Preis-Explosion bei Gänsen ja nur eines von vielen Beispielen sei.

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„Auch sämtliche Milchprodukte, die wir fürs Zubereiten der Speisen benötigen, kosten plötzlich bis zu 30 Prozent mehr“, berichtet Kerstin Pilarzyk.

Retten Weihnachtsfeiern das Jahr?

Um so mehr wäre für die Branche jetzt ein guter Jahresabschluss mit möglichst vielen Weihnachtsfeiern wichtig. Doch als Vorsichtsmaßnahme vor Corona haben viele größere Firmen bereits ein Verbot von offiziellen Weihnachtsfeiern ausgesprochen. Auf die Frage, wie sich all diese Krisen auf die Gastronomie auswirken wird, sagt Kerstin Pilarzyk: „Es wird zu Schließungen kommen.“ Und: „In einigen Betrieben rumpelt es schon jetzt.“

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