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Gastronomie
Wie geht's weiter mit Coburgs größtem Biergarten?
Derzeit befindet sich der „Prinzengarten“ in Coburg im Winterschlaf.
Derzeit befindet sich der „Prinzengarten“ in Coburg im Winterschlaf. // Oliver Schmidt
Coburg – Im „Prinzengarten“ in Coburg könnte es im neuen Jahr zu Veränderungen kommen.

Update vom 8. Dezember, 12.30 Uhr:

Stadt Coburg sucht neuen Pächter für Biergarten

Jetzt ist die Ausschreibung raus: Der Biergarten im Josiasgarten in Coburg ist neu zu verpachten. Eine entsprechende Ausschreibung hat jetzt die Stadt Coburg veröffentlicht.  Es handelt sich dabei um ein Interessenbekundungsverfahren. Das heißt: Bis zum 22. Dezember 2023 sind zunächst Interessensbekundungen möglich. Detaillierte Anforderungen folgen dann erst nach Ablauf der Frist zur Interessensbekundung.


Hier der ursprüngliche Text vom 1. Dezember:

Pächterwechsel im Prinzengarten?

Im größten Biergarten in der Coburger Innenstadt bahnt sich offenbar ein Pächterwechsel an. Wie Katja Diedler von der Pressestelle der Stadt Coburg am Freitag auf Anfrage des Coburger Tageblatts bestätigte, werde die Bewirtschaftung des „Prinzengartens“ (vormals „Josiasgarten“) neu ausgeschrieben.

Biergarten: Wann erfolgt die Ausschreibung?

Geplant sei laut Diedler, dass die entsprechende Ausschreibung in der kommenden Woche veröffentlicht werde. Dazu, ob sich auch die bisherigen Pächterinnen wieder bewerben wollen, konnte und wollte Diedler nichts sagen. Die Spatzen rund um den Theaterplatz pfeifen es aber von den Dächern, dass es 2024 zu einem Pächterwechsel kommen wird.

Derzeit befindet sich der „Prinzengarten“ in Coburg im Winterschlaf.
Derzeit befindet sich der „Prinzengarten“ in Coburg im Winterschlaf. // Oliver Schmidt

Den Biergarten, dessen Gelände sich im Eigentum der Stadt Coburg befindet, gibt es seit 1992. Erster Pächter war Gerd Reichenbecher. Auf ihn folgten 2014 zwei Schwestern, die von der Stadt damals einen Pachtvertrag über zehn Jahre bekamen. Im Gegenzug für diese relativ lange Laufzeit mussten die neuen Pächterinnen auf eigene Kosten ein Wirtschaftsgebäude errichten. In der „Ära Reichenbecher“ hatten ausrangierte Weihnachtsmarktbuden als Verkaufsstände gedient.

Weil Reichenbecher die Namensrechte an „Josiasgarten“ besaß, hieß der Biergarten unter den neuen Pächterinnen „Prinzengarten“.

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