Wahl
Nach unruhigen Jahren: Aures bleibt Awo-Vorsitzende
Inge Aures und Oskar Schmidt.
Seit 2014 steht Inge Aures an der Spitze des Awo-Kreisverbandes. Sie löste Oskar Schmidt ab (unser Archivfoto zeigt beide bei der damaligen Wahl). Später gab es Vorwürfe gegen beide bei der Vergabe von Aufträgen durch die Awo. Die Staatsanwaltschaft ermittelte, fand aber nichts justiziables. Archiv/Stephan Stöckel
Archiv/Stephan Stöckel
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Kulmbach – Der Arbeiterwohlfahrt in Kulmbach wählt die Landtagsabgeordnete ein drittes Mal zur Kreisvorsitzenden. Damit endet die Phase heftiger öffentlicher Vorwürfe.

Großer Vertrauensbeweis für Inge Aures: Bei der Kreisversammlung der Arbeiterwohlfahrt wurde die langjährige Kreisvorsitzende mit 38 Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen im Amt bestätigt. Sie tritt damit ihre dritte Amtszeit an.

Mit der einstimmigen Entlastung des Vorstands zogen die Delegierten zugleich einen Schlussstrich unter turbulente Jahre: Aures erinnerte an die Anzeige eines früheren Mitglieds des erweiterten Kreisvorstands, die zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und negativen Schlagzeilen in den Medien geführt habe. Über Monate hinweg sei hier eine massive Rufschädigung betrieben worden.

„Persönlicher Rachefeldzug“

Immer wieder sei versucht worden, sie selbst, den ehemaligen Kreisgeschäftsführer Oskar Schmidt und das Architekturbüro Drenske in Misskredit zu bringen. Die Vorsitzende sprach von einem persönlichen Rachefeldzug einer einzelnen Person.

Im Juni habe die Staatsanwaltschaft Hof die Ermittlungen eingestellt, keiner der vorgebrachten Vorwürfe habe sich bestätigt.

Projekte umgesetzt

Die Kreisvorsitzende ging zeigte sich stolz auf einige abgeschlossene Projekte und neue, die auf den Weg gebracht wurden. Exemplarisch nannte sie die Verschmelzung der Senioren-Service-GmbH und des Betreuungsvereins mit dem Kreisverband. Auch konnte die Tagespflege in Trebgast im September 2019 eingeweiht werden. Und das Inklusionsprojekt „Spinnstube“ in Mainleus sei ebenfalls weiter umgesetzt worden. Der Neubau der Kindertagesstätte „Herbert Kneitz“ in Wirsberg konnte in Betrieb genommen werden.

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