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Schnee und gefrierender Regen
Zwei Landkreise sagen Schule ab - Bahnverkehr beeinträchtigt
Tief Elli wütet über Deutschland – auch im Landkreis Forchheim. Wie die Lage ist und was Sie wissen müssen.
Tief Elli zieht über Deutschland. Der Schnee geht vielerorts am Freitagmorgen in gefrierenden Regen über. // Foto: Stephan Großmann
Franken – Der Deutsche Wetterdienst sagt für Freitag eine extreme Wetterlage voraus. Wir behalten für sie die Auswirkungen von Sturmtief Elli in Oberfranken sowie den Landkreisen ERH und Bad Kissingen im Blick.
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+++ Aktuell informieren wir Sie an dieser Stelle über die allgemeinen Vorhersagen zum heraufziehenden Wintersturm Elli. Das Tief zieht in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über Deutschland hinweg. Sobald es belastbare Prognosen bzw. Auswirkungen für die Region gibt, informieren wir Sie in diesem Artikel. +++


Die Inhalte dieses Artikels zu Sturmtief Elli (ständige Aktualisierung):


Update, 9. Januar, 7.40 Uhr:

Auch Schulen im Kreis Haßberge reagieren

Manche Schulen im Landkreis Haßberge verzichten heute auf Präsenzunterricht und informieren Eltern darüber direkt elektronisch. 


Update, 9. Januar, 7.35 Uhr:

40-Tonner bleibt auf Autobahn liegen

Auf der Autobahn A70 im Landkreis Bamberg ist ein Lastwagen wegen Schnee und Eis nicht mehr weitergekommen.


Update 9. Januar, 7.19 Uhr

Kein Präsenzunterricht an einer Schule im Kreis Coburg

Der Präsenzunterricht an der Grund- und Mittelschule Seßlach entfällt heute. Eine Notbetreuung vor Ort ist eingerichtet. Das meldet das bayerische Kultusministerium.


Update 9. Januar, 7.01 Uhr

Bahnverkehr zwischen Bamberg und Nürnberg beeinträchtigt

Aufgrund witterungsbedingter Einflüsse ist der Bahnbetrieb der Linie S1 zwischen Bamberg und Nürnberg und weiter Richtung Hartmannshof in beiden Richtungen beeinträchtigt. Das meldet die Bahn aktuell. "Bitte rechnen Sie daher mit Verspätungen sowie mit Ausfällen im S-Bahn-Verkehr der Linie S1 und überprüfen Sie die Fahrplanauskunft noch einmal unmittelbar vor Reiseantritt", so die Bitte der Bahn.


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Update 9. Januar, 6.14 Uhr

Präsenzunterricht entfällt in zwei Landkreisen der Region

Im gesamten Landkreis Bad Kissingen und in den benachbarten Kreisen Rhön-Grabfeld entfällt der Präsenzunterricht an allen Schulen am heutigen Freitag aufgrund andauernder Schneefälle und möglicher Straßenglätte durch überfrierenden Regen. Das teilt das bayerische Kultusministerium auf einer eigens dafür eingerichteten Website mit. Insgesamt ist aktuell in 13 bayerischen Städten und Landkreisen aktuell der Präsenzunterricht aufgrund der Wetterlage abgesagt.

Der ursprüngliche Artikel vom 8. Januar

Deutschland steht mit Sturmtief Elli eine turbulente Wetterlage bevor. Besonders ungemütlich soll es ab der Nacht zum Freitag werden, wenn Sturmtief Elli über das Land hinwegzieht. Auch Teile Frankens werden von den heftigen Auswirkungen des Sturms betroffen sein, auch wenn sich der Schwerpunkt des Sturms nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiter im Norden befinden soll.

Kräftige Schneefälle und Schneeverwehungen

Bei stürmischem Ostwind sind Schneeverwehungen möglich, was zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen kann, wie es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hieß. Im Süden und Westen Deutschlands soll der Schnee - bei ebenfalls stürmischem, aber aus südwestlichen Richtungen wehendem Wind - indes bis Freitagfrüh rasch in Regen übergehen. Örtlich besteht dort dann Glatteisgefahr.

Ein DWD-Meteorologe sprach von "einem echten Wetterkrimi". Die Deutsche Bahn (DB) kündigte witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr an. Behörden und Meteorologen raten: Wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte zu Hause bleiben und das Auto stehen lassen.


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Die Prognose für Stadt und Kreis Bamberg

Bamberg steht vor einem frostigen Wochenende: Sturmtief Elli bringt Temperaturen von bis zu minus 15 Grad und erhöhtes Risiko für glatte Straßen. Die Stadt und ihre Einsatzkräfte sind gewappnet: Während die Schulen nach aktuellem Stand geöffnet bleiben, setzen Stadtwerke und Polizei auf flexible Einsatzpläne und schnelle Reaktion bei Gefahr. Fahrgäste müssen sich auf Verspätungen im Nahverkehr einstellen. Polizei und Rettungsdienste arbeiten eng zusammen, um Sicherheit auf den Straßen und Hilfe für Bedürftige zu gewährleisten. Warum jetzt besondere Vorsicht im Verkehr geboten ist, wie Bamberg auf die Kältewelle reagiert und welche Hotlines im Notfall wichtig sind – das erfahren Sie im Artikel.

Die Prognose für den Landkreis Forchheim

Im Laufe der ersten Nachthälfte auf Freitag setzt rund um Forchheim kräftiger Schneefall ein, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf so gut wie allen Straßen führen wird. Das schreibt unser Wetterexperte Christian König. Vor allem auf Nebenstrecken und an Steigungen in der Fränkischen Schweiz wird es für die Autofahrer eine Herausforderung. Weil der Schnee am Freitag allmählich in Regen übergeht, hölt König lokal auch die Bildung von Blitzeis nicht für ausgeschlossen.

Die Wetter-Prognose für den Landkreis Kulmbach

Von Schnee und Regen über Blitzeis bis zu Tauwetter, Sturm und klirrender Kälte – in den nächsten Stunden erwartet Kulmbach ein wahrer Wetter-Marathon. Wetterkönig Christian König spricht von einem „seltenen Szenario“ und erklärt, wann es auf Oberfrankens Straßen besonders gefährlich wird. Die Polizei und Feuerwehr sind in Alarmbereitschaft, denn Blitzeis und plötzlich einsetzender Frost können selbst erfahrene Autofahrer und Winterdienste überraschen. Warum die Nacht zum Freitag besonders heikel werden könnte, welche Fehler Sie jetzt vermeiden sollten – das und mehr erfahren Sie im Artikel.

Winterstum Elli: Die Prognose für den Landkreis Kronach

Auch um den Landkreis Kronach macht Sturmtief Elli keinen Bogen. Wetterexperten warnen vor einem gefährlichen Mix aus gefrierendem Regen, Schnee und eisigen Temperaturen. Schon am Freitag könnten Windböen und Schneefall den Verkehr lahmlegen, doch das ist erst der Anfang: Verschiedene Wetterdienste prognostizieren am Samstag einen drastischen Temperatursturz mit zweistelligen Minusgraden. Was bedeutet das für die Region? Wie groß ist die Gefahr für Autofahrer und Pendler? Hier gibt es den Überblick für den Landkreis Kronach.

Wie sich Bad Kissingen auf Sturmtief Elli vorbereitet

Schnee, Blitzeis und klirrende Kälte – Bad Kissingen bereitet sich auf ein frostiges Wochenende vor. Die Stadt ist im 24-Stunden-Bereitschaftsmodus, um Straßen und Wege schnell zu sichern. Mehr als neun Einsatzfahrzeuge und hunderte Tonnen Streugut stehen bereit, doch auch die Bürger sind gefragt: Die Stadtwerke geben wichtige Tipps, wie Sie Wasserleitungen und Zähler vor Frost schützen und was im Ernstfall zu tun ist.

Die Prognose Stadt und Landkreis Coburg

Der Wintertraum in Coburg endet abrupt: Schon ab Donnerstagabend zieht das Schneesturmtief Elli über die Region und sorgt für einen Wetterumschwung mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee, gefolgt von Regen und gefährlichem Blitzeis. Die Winterdienste in Stadt und Landkreis Coburg stehen mit voll einsatzbereiten Streufahrzeugen und gut gefüllten Salzlagern bereit, um Straßen und Hauptverkehrswege möglichst sicher zu halten. Anlieger sind verpflichtet, Gehwege regelmäßig zu räumen und zu streuen – Splitt gibt es kostenlos am Wertstoffhof. Dennoch warnt der Wetterdienst vor extremen Straßenverhältnissen und rät, Autofahrten zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen möglichst zu vermeiden. Wie Coburg auf die Wetterlage vorbereitet ist, welche Regeln jetzt für alle gelten und wie Sie sich am besten vor den Folgen von Elli schützen, lesen Sie im Artikel.

+++ Wir ergänzen an dieser Stelle die Prognosen für weitere fränkische Regionen, sobald die Informationen vorliegen. +++


Viel Schnee in den fränkischen Mittelgebirgen erwartet

«Das wird schon eine extreme Lage», sagte ein Meteorologe des DWD in Potsdam zum Winterwetter am Freitag. In einem Streifen von der Nordsee bis in den Osten hinein können verbreitet um die 10 oder regional bis zu 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Laut DWD kann dabei der kräftige Wind die lockere Schneedecke verwehen und zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen.

Von Nordwesten her bis nach Bayern kündigt der Deutsche Wetterdienst verbreitet Neuschneemengen zwischen 3 und 10 Zentimeter an, in Staulagen um 15 Zentimeter innerhalb von 9 bis 12 Stunden. Davon könnten in Franken also insbesondere Höhenlagen im Fichtelgebirge, im Frankenwald und in der Rhön betroffen sein.

Sturm Elli bringt örtlich bis zu 20 Zentimeter Neuschnee

Am Freitag kommt es tagsüber nach Angaben des DWD im Norden und Osten zu weiteren Schneefällen, später auch in den westlichen Mittelgebirgen. Dabei nochmals 3 bis 10 Zentimeter, lokal bis 15 Zentimeter Neuschnee. Vereinzelt hält der DWD aber auch unwetterartige Mengen bis 20 Zentimeter Neuschnee binnen 12 Stunden für möglich.

Fernverkehr der Deutschen Bahn ab Donnerstag eingeschränkt

Von diesem Donnerstag an werde es auch zu Verspätungen und Zugausfällen im Fernverkehr kommen, schrieb die Deutsche Bahn. "Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben können", hieß es. Verspätungen und Zugausfälle sind aktuell zwar ausschließlich in Norddeutschland angekündigt. Aber auch auf einer Verbindung nach Franken gilt vorsorglich eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit für Schnellzüge. Betroffen ist die Strecke Hannover - Würzburg. Hier ist also mit Verspätungen zu rechnen.

Zugbindung bei gebuchten Tickets aufgehoben

Die Deutsche Bahn kündigt an: Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 8. bis 10. Januar gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können laut Bahn kostenfrei storniert werden.

Daneben gelten die weiteren tariflichen bzw. gesetzlichen Fahrgastrechte, sodass beispielsweise auch eine Ticketerstattung unter den entsprechenden Voraussetzungen möglich ist.

 

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