Es könnte so einfach sein: In den Bus setzen und der fährt einen dann von Forchheim nach Höchstadt - ganz einfach und schnell über die B470. Doch einen Direktbus auf dieser Strecke gibt es nicht, obwohl er von den Grünen im Landkreis Erlangen-Höchstadt und von der Gemeinde Adelsdorf und ihrem Bürgermeister seit Jahren eingefordert wird.
Warum eigentlich nicht? Wenn man eine solche Buslinie einrichten würde, würde sich zeigen, ob das Fahrgastpotential wirklich so klein ist, wie im Moment von der Verwaltung angenommen. Denn im Moment schaut man in seine VGN-App, stellt fest, dass die Busverbindung schlecht ist, und sucht sich eine Alternative. In der Statistik tauchen Menschen, die sich so gegen den Bus entscheiden, nicht auf.
Historischer Fehler könnte korrigiert werden
Außerdem bietet der umsteigefreie Direktbus gleich noch die Chance, die bislang noch gar nicht in der Diskussion berücksichtigt worden zu sein scheint. Man könnte nämlich einen historischen Fehler korrigieren, der schon beim Bau der beiden Äste der Aischtalbahn um die Jahrhundertwende begangen wurde.
Damals baute man die Aischtalbahn von Forchheim bis Höchstadt an der Aisch und von Neustadt an der Aisch bis Uehlfeld. Dazwischen fehlten keine 10 Kilometer durchs flachste Aischtal. Warum damals die Lücke gelassen wurde, weiß heute niemand mehr.
Also denken wir heute doch mal groß: Warum bestellt man nicht gleich einen schnellen Bus, der von Forchheim über die B470 nach Neustadt fährt und unterwegs nur in Adelsdorf, Höchstadt und Uehlfeld hält? Das wäre mal eine echte Konkurrenz zum Auto. Die B470 ist ja auch nicht an der Landkreisgrenze plötzlich zu Ende. Nur mal so als Gedanke.
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