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Bahnstreik der GDL
GDL-Streik wird vorzeitig beendet
Ab kommenden Mittwoch bleiben wieder viele Züge stehen.Forchheim & Fränkische Schweiz
Ab kommenden Mittwoch bleiben wieder viele Züge stehen. // Stephan Grossmann
Forchheim – Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt den Bahnbetrieb. Ursprünglich sollte der Streik bis einschließlich Montag andauern. Nun wird der GDL-Streik vorzeitig zum Montag, 29. Januar, 2 Uhr beendet.

Update, 27. Januar, 18.45 Uhr:

Der GDL-Streik wird vorzeitig zum Montag, 29. Januar, 2 Uhr beendet. Darüber informiert die Bahn. Der Notfahrplan gilt noch bis einschließlich Sonntag, 28. Januar. Am Montag, 29. Januar. kommt es  laut Bahnvoraussichtlich noch zu Beeinträchtigungen. 

Es wird gebeten, sich regelmäßig auf bahn.de bzw. im DB Navigator oder in der App DB Streckenagent über Ihre Verbindung und auf bahn.de/aktuell über die aktuelle Lage. 

Aktuelle Planung der Verkehre bis einschließlich Sonntag, 28. Januar:

RE 14 weitestgehend zweistündlich Saalfeld-Bamberg / weitestgehend vierstündlich von/bis Nürnberg
RB 25 weitestgehend zweistündlich Bamberg-Kronach
RE 20 entfällt zwischen Bamberg und Würzburg 
RE 19 fällt aus
- fast keine Fahrten auf den parallel bedienten Strecken Lichtenfels-Coburg / Coburg-Sonneberg stark ausgedünnt


Update 24. Januar, 8.10 Uhr

Darum lehnt die Bahn das GDL-Angebot jetzt ab

Im seit November laufenden Tarifstreit ist es der vierte und mit sechs Tagen längste Arbeitskampf. Laut Informationen der Deutschen Presseagentur dreht sich die Auseinandersetzung neben finanziellen Forderungen vor allem um die Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter. Die GDL will diese von 38 auf 35 Stunden bei gleichbleibendem Gehalt reduzieren.

Gewerkschaftschef Claus Weselsky sieht in der Offerte keine Grundlage für weitere Verhandlungen, hat der Bahn am Dienstagabend aber einen „Einigungsvorschlag" unterbreitet.  Siehe Facebookpost vom Abend.

Wie eine Bahnsprecherin unserer Redaktion am Mittwochmorgen mitteilt, habe die Bahn ein Schreiben der GDL erhalten. Aber das sei „kein Einigungsvorschlag, das ist die Wiederholung altbekannter Maximalforderungen, die so nicht umsetzbar sind", schreibt die DB-Sprecherin.

„Die GDL kommt uns in keinem einzigen Punkt entgegen. Das zeigt die Notwendigkeit, endlich wieder an einen Tisch zu kommen und nach Lösungen und Kompromissen zu suchen. Wir sind zu jeder Zeit und an jedem Ort verhandlungsbereit", teilt sie weiter mit.

DB-Konzernsprecher Achim Stauß zum Streik der GDL

DB-Konzernsprecher Achim Stauß äußert sich am Mittwochmorgen zum Streik der GDL

Update 24. Januar, 7.06 Uhr

Notfallplan der Bahn für Streiktage läuft an

Am späten Dienstagabend stellte die Bahn für Bayern ihren Notfallfahrplan vor. Der sei laut einer Bahnmitteilung vom Mittwochmorgen auch „wie geplant angelaufen".

Für unsere Region bedeutet das im Einzelnen: 

- S-Bahn Nürnberg: S1-S4 annähernder 1 h-Takt, S5 Komplettausfall,  S6 2 h-Takt

- Dieselnetz Nürnberg: RB 11: 2 h-Takt, RB 12: 1-2 h-Takt, RB 21: annähernder 1 h-Takt, RB 30/RB 31: annähernder 1 h-Takt, RB 61, RB 62, RB 82, RB 91: sind im Komplettausfall, RB 81: 2 h-Takt

- RE 50: Komplettausfall

- RE 14 weitestgehend zweistündlich Saalfeld-Bamberg / weitestgehend vierstündlich von/bis Nürnberg

- RE 31: kein Zugverkehr zwischen Hof und Pegnitz

Die Bahn verweist für aktuelle Informationen auf ihr Onlineportal (externer Link), die DB-Navigator-App oder aber die kostenfreie Service-Hotline 08000-99663. Allerdings heißt es in Mitteilungen der Bahn einschränkend, dass es aufgrund des hohen Anruferaufkommens auf der Service-Nummer zu langen Wartezeiten kommen kann.

Im Fernverkehr wolle die DB längere Züge mit mehr Sitzplätzen einsetzen, schreibt die Bahn in einer Presseinformation. 


Update 23. Januar, 19 Uhr 

GDL-Streik: Das gilt für Schüler und Arbeitnehmer

Laut dem  Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus findet der Unterricht während der Streiktage regulär statt. Schüler, deren Bahn ausfällt und die keine andere Möglichkeit haben, um in die Schule zu kommen, dürfen dem Präsenzunterricht fernbleiben. Die Schule muss in diesem Fall so schnell wie möglich informiert werden. Betroffene Schüler gelten als entschuldigt. 

Anders stellt sich die Situation bei Arbeitnehmern dar, die im Alltag auf die Bahn angewiesen sind. Diese tragen das sogenannte „Wegerisiko" informiert die Deutsche Presse Agentur (dpa). Streik sei demnach kein Grund, der Arbeit fernzubleiben. Theoretisch müsse der Arbeitnehmer fast alles in Kauf nehmen, um zu Arbeit zu kommen, zum Beispiel auch eine teure Taxi-Fahrt.

Ist die Anreise während des Bahnstreiks ein Problem, sollte im Gespräch mit dem Arbeitgeber nach einer passenden Lösung gesucht werden. Auch ein spontaner Wechsel ins Home Office sollte mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden. 

Welche Züge während des Streiks überhaupt fahren, ist über die Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator einsehbar. 

Wer zwischen dem 10. Januar und dem 12. Januar mit dem Zug von und nach Forchheim fahren möchte, muss sich auf große Einschränkungen einstellen.
Wer zwischen dem 24. und 29. Januar mit dem Zug fahren möchte, muss sich auf große Einschränkungen einstellen. // Stephan Großmann

Update 22. Januar,  15.41 Uhr

Agilis-Züge nicht vom Bahnstreik betroffen

Züge des Bahnanbieters Agilis nicht vom angekündigten Bahnstreik betroffen, wie ein Unternehmenssprecher informiert. Allerdings könnte der Streik ab Mittwoch indirekte Auswirkungen haben und auch den Fahrplan bei Agilis durcheinander bringen. Denn auch in den Stellwerken der Bahn sind Mitglieder der Gewerkschaft GDL beschäftigt, die ab Mittwoch zum Streik aufgerufen sind. Fallen Stellwerke aus, können auch Agilis-Züge auf den betroffenen Streckenabschnitten nicht fahren. 

Agilis bedient in der Region unter anderem Verbindungen zwischen Ebermannstadt, Forchheim und Bamberg sowie zahlreiche weitere Strecken in ganz Oberfranken (externer Link zu Agilis). 


Allgemeine Infos zum Streik

Pendler müssen sich erneut auf Einschränkungen auf den Schienen einstellen: Die Lokführergewerkschaft GDL hat die Beschäftigten der Deutschen  Bahn zum nächsten Streik aufgerufen. 

Wann wird gestreikt?

Der Streik soll im Personenverkehr am frühen Mittwochmorgen um 2 Uhr beginnen und bis Montag kommender Woche 18 Uhr andauern, teilte die Gewerkschaft in der Nacht zu Montag mit. Dadurch kommt es in diesem Zeitraum zu massiven Beeinträchtigungen im Fern-, Regional- und S-Bahn Verkehr der Deutschen Bahn. Ein Notfahrplan sichert nur ein sehr begrenztes Zugangebot im Fern-, Regional- und S-Bahn Verkehr der DB. 

Auch viele Forchheimer sind von dem Streik betroffen.

Die Gewerkschaftsmitglieder bei der für Güterverkehr zuständigen DB Cargo sind bereits ab Dienstag, 18 Uhr zum Streik aufgerufen. Für Pendler stehen erneut schwierige Tage mit absehbaren Tausenden Zugausfällen bevor.

Wo kann ich mich informieren?

Ob ein Fern- oder Regionalzug fährt oder nicht, lässt sich über die Bahn-App oder die Internetseite der Bahn einsehen. Für individuelle Auskünfte wurde eine Streikhotline eingerichtet (08000-996633).

Was passiert mit meinem Ticket?

Alle Fahrgäste, die ihre für Mittwoch bis Freitag geplante Reise aufgrund des Streiks verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben.

Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Zudem haben Fahrgäste die Möglichkeit, ihre Reise auch noch auf Dienstag vorzuverlegen. Fällt der gebuchte Zug aus, ist auch eine komplette Ticketerstattung möglich.

Neues Tarifangebot reicht nicht für neue Verhandlungen

Erst am Freitag hatte die Deutsche Bahn ein neues Tarifangebot vorgelegt, um die GDL wieder an den Verhandlungstisch zu holen. Darin ist unter anderem auch eine Option zu einer Stunde weniger Arbeitszeit für Lokführer und Zugbegleiter ab dem 1. Januar 2026 enthalten. Für neue Verhandlungen reichte dies aber offenbar nicht aus. «Mit dem dritten und angeblich verbesserten Angebot hat die Deutsche Bahn AG erneut gezeigt, dass sie ihren bisherige Verweigerungs- und Konfrontationskurs unverdrossen weiter verfolgt - von Einigungswillen kein Spur», hieß es in der GDL-Mitteilung.

Die Bahn verteidigte am Montagmorgen ihr Angebot an die GDL. «Die DB setzt auf Kompromisse, die GDL verschärft maßlos den Konflikt», teilte ein Sprecher mit. Wer bei einem neuen Angebot noch nicht einmal an den Verhandlungstisch komme, der handle absolut unverantwortlich.

Vierter Streik in kürzester Zeit

Der nun angekündigte Arbeitskampf wäre der vierte im laufenden Tarifkonflikt. Vor dem Jahreswechsel legte die GDL bei zwei Warnstreiks große Teile des Personenverkehrs lahm, im Januar folgte dann ein dreitägiger Streik mit ähnlicher Wirkung. DB-Personalvorstand Martin Seiler kritisierte am Freitag, dass die GDL Streiks nicht als letztes Mittel einsetze, sondern als Mittel der Selbstinszenierung.

Pendler brauchen beim erneuten Bahnstreik wieder viel Geduld.Forchheim & Fränkische Schweiz
Pendler brauchen beim erneuten Bahnstreik wieder viel Geduld. // Stephan Grossmann

Das am Freitag präsentierte Angebot der Bahn sieht 4,8 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten ab August und weitere 5 Prozent mehr ab April 2025 vor. Zudem ist die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie gleich nach einem möglichen Tarifabschluss vorgesehen. Die Laufzeit soll dem DB-Angebot zufolge bei 32 Monaten liegen.

Lokführern und Zugbegleitern bietet die Bahn darüber hinaus an, ab dem 1. Januar 2026 die Arbeitszeit bei gleichem Gehalt von 38 auf 37 Stunden zu reduzieren. Wer sich gegen die Absenkung entscheidet, bekommt gemäß dem Angebot stattdessen 2,7 Prozent mehr Geld. In Summe erhielten die Beschäftigten, die bei der aktuellen Arbeitszeit bleiben, mit dem Angebot brutto 13 Prozent mehr Geld als jetzt. Die GDL fordert 555 Euro mehr pro Monat sowie eine Inflationsausgleichsprämie bei 12 Monaten Laufzeit.

Arbeitsreduzierung auf 35 Stunden

Viel wichtiger ist der Gewerkschaft den öffentlichen Aussagen zufolge aber eine Arbeitszeitreduzierung für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Forderung hält die Bahn in diesem Umfang für unerfüllbar, auch weil dann zu viel neues Personal gebraucht werde. Schon jetzt gibt es bei Lokführern und auch in anderen Bahn-Berufen einen Fachkräftemangel.

Der Tarifkonflikt zwischen der Bahn und der GDL läuft seit Anfang November. Die GDL erklärte die Gespräche bereits nach der zweiten Verhandlungsrunde für gescheitert. Seit dem 24. November wurde daher nicht mehr verhandelt. Nach einer Urabstimmung unter den GDL-Mitgliedern sind auch unbefristete Streiks möglich.

Wir haben aktuell mit Siegfried Lemmer vom Fahrgastverband Pro Bahn gesprochen über den GDL-Streik, marode Infrastruktur, warum ÖPNV kosten sollte und wieso er der Bahn treu bleibt:


 

Achtung: Folgender Abschnitt bezieht sich auf den vergangenen Streik Anfang Januar: 

Nach dichten Straßen durch die bundesweiten Bauern-Streiks am 8. Januar (lesen Sie hier mehr darüber) müssen sich hiesige Pendler seit Dienstagnacht (10. Januar) erneut auf Einschränkungen einstellen - diesmal wieder auf der Schiene. Hintergrund ist der Streik der Lokführergewerkschaft GDL. 

Nach zwei Niederlagen vor Gericht müssen sich die Bahn und ihre Fahrgäste auf einen dreitägigen Streik der Lokführergewerkschaft GDL einstellen. Nach dem Frankfurter Arbeitsgericht wies am Dienstagabend auch das Hessische Landesarbeitsgericht die einstweilige Verfügung der Bahn gegen den Arbeitskampf zurück.

Für Bahnreisende gibt seit Mittwochmorgen weitreichende Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr.

Was Sie jetzt wissen müssen:

Wann wird gestreikt?

Die GDL hat einen flächendeckenden Streik im Personenverkehr von Mittwoch, 10. Januar, 2 Uhr bis Freitag, 12. Januar, 18 Uhr angekündigt. Die Arbeitsniederlegung bei DB Cargo beginnt bereits am 9. Januar, ab 18 Uhr. Allerdings geht die Bahn schon heute davon aus, dass es auch am Freitagabend nach 18 Uhr noch zu erheblichen Einschränkungen kommen wird. 

Welche Verkehre sind betroffen?

Zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind vor allem die Beschäftigten der Deutschen Bahn.  Die GDL vertritt bei der Bahn hauptsächlich Lokführer und das Zugpersonal. Fahrdienstleiter, die den Zugverkehr bundesweit koordinieren, sind zwar ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen. Aber nur wenige von ihnen sind GDL-Mitglieder. Das Schienennetz dürfte also in weiten Teilen des Landes grundsätzlich befahrbar sein.

Nicht betroffen sind die Züge des privaten Eisenbahnunternehmens agilis.  Wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilt, empfiehlt er jedoch trotzdem allen Fahrgästen, vor Fahrtantritt noch einmal in die Fahrplanauskunft zu schauen. Denn sollten doch Fahrdienstleiter oder Stellwerker streiken, hätte das unter Umständen auch Auswirkungen auf die agilis-Strecken.

Agilis Forchheim fährt trotz GDL-Streik vom 10. bis 12. Januar 2024.
Agilis Forchheim fährt trotz GDL-Streik vom 10. bis 12. Januar 2024. // Stephan Großmann

Notfahrplan: Welche Züge fahren am 10. Januar rund um Forchheim?

Auch in der Region fallen sehr viele Verbindungen der S-Bahn und des Regionalverkehrs aus.

Wie eine Abfrage der Online-Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn am Dienstagnachmittag ergab, fahren aufgrund des Notfallfahrplans beispielsweise am Mittwoch folgende Züge auf den Hauptpendelstrecken in und um den Landkreis Forchheim sowie Erlangen. Die S-Bahn Nürnberg soll auf den Linien S1 bis S4 annähernd im Stundentakt fahren.

Diese Verbindungen finden statt (ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Forchheim - Nürnberg
    • 5.45 Uhr
    • 6:52 Uhr
    • 7.28 Uhr
    • 8.28 Uhr
    • 8.54 Uhr
    • 9.28 Uhr

  • Forchheim - Bamberg
    • 6.28 Uhr
    • 6.52 Uhr
    • 7.29 Uhr
    • 7.53 Uhr
    • 8.30 Uhr
    • 9.29 Uhr
    • 10.02 Uhr

  • Eggolsheim - Forchheim
    • 5.30 Uhr (Bus)
    • 6.06 Uhr (Bus)
    • 6.36 Uhr
    • 7.21 Uhr
    • 7.29 Uhr (Bus)
    • 7.57 Uhr
    • 8.21 Uhr
    • 8.26 Uhr (Bus)
    • 8.36 Uhr
    • 9.21 Uhr

  • Erlangen - Forchheim
    • 4.57 Uhr
    • 5.57 Uhr
    • 6.14 Uhr
    • 8.14 Uhr

  • Erlangen - Nürnberg
    • 5.20 Uhr (Bus)
    • 6.02 Uhr
    • 7.01 Uhr
    • 7.41 Uhr
    • 7.45 Uhr (Bus)
    • 8.03 Uhr (Bus)

  • Nürnberg - Forchheim
    • 15.38 Uhr
    • 15.49 Uhr
    • 16.49 Uhr
    • 17.30 Uhr
    • 17.49 Uhr
    • 18.49 Uhr

  • Erlangen - Forchheim
    • 15.54 Uhr
    • 16.14 Uhr
    • 17.14 Uhr
    • 17.57 Uhr
    • 18.14 Uhr

  • Bamberg - Forchheim
    • 15.08 Uhr
    • 15.42 Uhr
    • 16.41 Uhr
    • 17.07 Uhr
    • 18.08 Uhr
    • 18.39 Uhr

  • Forchheim - Eggolsheim
    • 15.15 Uhr (Bus)
    • 15.45 Uhr
    • 16.01 Uhr (Bus)
    • 16.30 Uhr
    • 16.54 Uhr
    • 17.02 Uhr
    • 17.29 Uhr

  • Forchheim - Erlangen
    • 15.28 Uhr
    • 16 Uhr (Bus)
    • 16.21 Uhr (Bus)
    • 17.28 Uhr
    • 18.29 Uhr
    • 18.40 Uhr

  • Nürnberg - Erlangen
    • 15.38 Uhr
    • 15.49 Uhr
    • 16.49 Uhr
    • 17.30 Uhr
    • 17.49 Uhr

Wird es einen Schienenersatzverkehr (SEV) geben?

Nach derzeitigem Stand wird es für die wegen des Streiks ausgefallen Verbindungen keinen SEV geben.

Wieso streikt die GDL?

Die Gewerkschaft will in der aktuellen Tarifrunde vor allem eine Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich erkämpfen. Die Bahn lehnt das rigoros ab. GDL-Chef Claus Weselsky erklärte die Verhandlungen daher für gescheitert und kritisierte, dass mit dem bundeseigenen Konzern keine Kompromisse zu finden seien.

Zusätzlich zur Arbeitszeitabsenkung fordert die Gewerkschaft 555 Euro mehr pro Monat sowie eine Inflationsausgleichsprämie. Die Bahn hatte elf Prozent höhere Entgelte bei einer Laufzeit von 32 Monaten angeboten sowie ebenfalls die Inflationsausgleichsprämie.

Im aktuellen Tarifstreit hat die GDL bereits zwei Mal zu Warnstreiks aufgerufen, die im Personenverkehr aber maximal 24 Stunden dauerten. Im Dezember hat die Gewerkschaft ihre Mitglieder per Urabstimmung über unbefristete Streiks abstimmen lassen. Rund 97 Prozent der Teilnehmer sprachen sich dafür aus. Seither sind längere Streiks möglich.

Mit Informationen der dpa. 

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