Nach wie vor fehlen in Forchheim Plätze für die Kleinkindbetreuung. Zwar habe sich laut Jugendamtsleiter Richard Reickersdorfer in den vergangenen Jahren einiges getan. „Aber das Defizit an Betreuungsplätzen ist leider nach wie vor vorhanden“, sagt er.
Mit dem Neubau von zwei Einrichtungen versucht die Stadt, diesem Mangel in den kommenden Jahren entgegenzuwirken.
Neubauten in Burk und Reuth: 222 neue Plätze für Forchheim
Konkret ist seit längerem geplant, sowohl in den Stadtteilen Burk als auch in Reuth jeweils eine große Kindertageseinrichtung zu bauen. Diese sollen jeweils 111 Betreuungsplätze enthalten, aufgeteilt auf 75 Plätze für Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren und je 36 Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren.
Wie Reickersdorfer ausführt, sei der Bedarf im Forchheimer Westen genauso wie im Osten hoch und werde auch „langfristig bestehen“. Um sich Fördergelder für den Bau und die späteren Betriebskosten zu sichern, haben Forchheims Stadträte im Hauptausschuss am Donnerstag einstimmig die Schaffung der Plätze offiziell als „bedarfsnotwendig anerkannt“.
Kita-Standort in Reuth nicht unumstritten
In Burk soll zwischen Seetalweg und Sportanlage Anfang 2024 mit dem Bau eines zweigeschossigen Kinderhauses auf einer Grundfläche von etwa 1500 Quadratmeter begonnen werden. Mit dem Bauvorhaben „Kita Reuth“ wird erst begonnen, wenn der Bebauungsplan aufgestellt worden ist und die Baugenehmigung vorliegt.
Der geplante Standort in der Hutstraße kurz vor dem Sportplatz ist bei einigen Anwohnern umstritten, vor allem wegen des zu erwartenden Verkehrsaufkommens.
Kitas starten wohl nicht vor Herbst 2025
Für beide Kinderhäuser ist die Stadt bereits auf der Suche nach Trägern. Vor dem Betreuungsjahr 2025/26 werden die Kinderhäuser in Burk und Reuth voraussichtlich noch nicht genutzt werden können.
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