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Martinikerwa in Herzogenaurach
Viele Fotos: So schön war der verkaufsoffene Sonntag
Jessica Sabationo von der „Villa Sabationo“ in Herzogenaurach hat ein Herz für Weihnachtsdekoration.
Jessica Sabationo von der „Villa Sabationo“ in Herzogenaurach hat ein Herz für Weihnachtsdekoration. // Foto: Gerd Ankermann
Herzogenaurach – Jeden November seit 1764 feiert Herzogenaurach die Martinikirchweih. Zum verkaufsoffenen Sonntag lockten die Geschäfte mit Angeboten und Glühwein. Alle Bilder vom Sonntagsbummeln in der Galerie.

Pünktlich zur Eröffnung des verkaufsoffenen Sonntags, 9. November, anlässlich der Martinikirchweih hörte um 13 Uhr der Regen in Herzogenaurach auf. Sehr zur Freude der Besucherinnen und Besucher, die sich auf den Weg in die Herzogenauracher Innenstadt gemacht hatten.

Auf der Hauptstraße und am Marktplatz waren mehr als die Hälfte der Geschäfte geöffnet. Bei Dasslers Vinothek zum Beispiel wurden Besucher am Sonderverkaufsstand mit Lebkuchen begrüßt. Aus der Lombar wurde die „Glühbar“.  Dort gab es Winzerglühwein aus Dettelbach.

Fahrgeschäfte wie die Schiffschaukel und die Karussells standen vor allem bei kleinen Besuchern hoch im Kurs. Die etwas ruhigere Alternative war das Entenangeln oder Lose ziehen. Für die Eltern oder Großeltern eine schöne Gelegenheit, sich nebenbei zu stärken. 

 Verkaufsoffener Sonntag in Herzogenaurach: Einzelhandel lockt mit Rabattaktionen

Michaela Drebinger von Spielwaren Ellwanger am Marktplatz freut sich, dass viele Kunden den Sonderrabatt von 20 Prozent auf das Spielzeugsortiment nutzen würden. Bausteine werden gerne als Weihnachtsgeschenke gekauft, meint sie. 

Ladeninhaber Thomas Kotzer, bestätigt, dass es sich lohnt, aufzumachen. Für die Mitarbeiterinnen habe er eine gute Regelung gefunden: Zum einen gebe es einen Lohnzuschlag für die Sonntagsarbeit, zum anderen sei die Arbeit gerecht verteilt. Jede Mitarbeiterin würde nur einen verkaufsoffenen Sonntag im Jahr belegen.  Man wechselt sich halt ab.

Die schönsten Fotos: Das war los beim verkaufsoffenen Sonntag

In Zentbechhofen verwirklichen Steffen Ramer und Julia Müller den Traum vom eigenen Biergarten.
In Zentbechhofen verwirklichen Steffen Ramer und Julia Müller den Traum vom eigenen Biergarten. // FOTOGALERIE Foto: Adelheid Wagner
Im Landkreis Erlangen-Höchstadt hat die A3 die meisten Brücken und Überführungen: Die neue Autobahnbrücke über die Kreisstraße bei Medbach ist noch eine Großbaustelle.
Im Landkreis Erlangen-Höchstadt hat die A3 die meisten Brücken und Überführungen: Die neue Autobahnbrücke über die Kreisstraße bei Medbach ist noch eine Großbaustelle. // FOTOGALERIE Foto: Andreas Dorsch
A3: Kurz vor der Ausfahrt Höchstadt-Ost kann voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2026 fertiggestellt werden.
A3: Kurz vor der Ausfahrt Höchstadt-Ost kann voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2026 fertiggestellt werden. // FOTOGALERIE Foto: Andreas Dorsch
Die Fahrbahn Richtung Würzburg bei Erlangen-West und Höchstadt-Ost. Hier dauert der Autobahnausbau am längsten.
Die Fahrbahn Richtung Würzburg bei Erlangen-West und Höchstadt-Ost. Hier dauert der Autobahnausbau am längsten. // FOTOGALERIE Foto: Andreas Dorsch
Der A3-Ausbau in der Region: Neben der neuen Fahrbahn Richtung Würzburg zwischen Erlangen-West und Höchstadt-Ost wird noch gegraben.
Der A3-Ausbau in der Region: Neben der neuen Fahrbahn Richtung Würzburg zwischen Erlangen-West und Höchstadt-Ost wird noch gegraben. // FOTOGALERIE Foto: Andreas Dorsch
Drei Freundinnen bummeln durch die Innenstadt in Herzogenaurach.
Drei Freundinnen bummeln durch die Innenstadt in Herzogenaurach. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Verkaufoffener Sonntag Herzogenaurach Martini Kirchweih 2025Verkaufoffener Sonntag Herzogenaurach Martini Kirchweih 2025
Die Herzogenauracher Innenstadt feiert mit einem verkaufsoffenen Sonntag die Martini-Kirchweih // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Stefanie Greber von der "Wohlfühlbücherstube".
Stefanie Greber von der "Wohlfühlbücherstube". // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Für Margit Rudert ist es der letzte verkaufsoffene Sonntag. Sie schließt ihr Geschäft.
Für Margit Rudert ist es der letzte verkaufsoffene Sonntag. Sie schließt ihr Geschäft. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Franziska Fischer und ihre Mutter Christina Fischer im „Pop-up-Store“ auf der Hauptstraße in Herzogenaurach.
Franziska Fischer und ihre Mutter Christina Fischer im „Pop-up-Store“ auf der Hauptstraße in Herzogenaurach. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Auch "Schlafkultur Welker" hatte am Sonntag in Herzogenaurach geöffnet. Michael Welker repariert gerade eine Schaufensterpuppe.
Auch "Schlafkultur Welker" hatte am Sonntag in Herzogenaurach geöffnet. Michael Welker repariert gerade eine Schaufensterpuppe. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Michaele Drebinger vom Spielwarenladen in Herzogenaurach. Bei Spielwaren Ellwanger gibt es Sonntagszuschlag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Michaele Drebinger vom Spielwarenladen in Herzogenaurach. Bei Spielwaren Ellwanger gibt es Sonntagszuschlag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Theresia Hauke von Männermoden Horbaschek berät am verkaufsoffenen Sonntag „pärchenweise“.
Theresia Hauke von Männermoden Horbaschek berät am verkaufsoffenen Sonntag „pärchenweise“. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Der Pop-up-Store von Möbel Fischer in Herzogenaurach.
Der Pop-up-Store von Möbel Fischer in Herzogenaurach. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Vom 7. bis zum 10. November findet die Martinikirchweih in Herzogenaurach statt.
Vom 7. bis zum 10. November findet die Martinikirchweih in Herzogenaurach statt. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann
Ein Plüschastronaut und allerhand niedliches Spielzeug gibt es bei den Verkaufsständen auf der Martinikirchweih in Herzogenaurach.
Ein Plüschastronaut und allerhand niedliches Spielzeug gibt es bei den Verkaufsständen auf der Martinikirchweih in Herzogenaurach. // FOTOGALERIE Foto: Gerd Ankermann

Kein Sonntagsverkauf für die Outlets: Einzelhändler kritisieren Gewerkschaft 

Kein Verständnis hat Kotzer für die Haltung der Gewerkschaft, den Verkauf in den Outlets zu unterbinden. Gerade bei dem Personalabbau in Herzogenaurach, wie beim Unternehmen Puma, wären die Leute doch froh, wenn sie Arbeit hätten. Die Gewerbesteuereinnahmen der verkaufsoffenen Sonntage wären laut Kotzer gut für die Stadtkasse.

Pop-Up-Möbel-Store in Herzogenaurach

Möbel Fischer hat am Wochenende einen Pop-up-Store auf der Hauptstraße getestet. Die Beratung funktioniert mit Virtual-Reality-Brille. Für Kinder gibt es Luftballons.

Geschäftsführerin Franziska Fischer hatte die Idee für den Verkaufsstand. Zwei Wochen lang dauerten die Vorbereitungen für den Pop-up-Store. 

Margit Rudert verkauft Naturtextilien.  Am Martinisonntag kämen immer mehr Kunden als sonst. Da hat sie gut zu tun. Gerade stresst sie zudem der Ausverkauf. Es ist ihr letzter verkaufsoffener Sonntag. Weil sie sich zur Ruhe setzen will, wird sie ihr Geschäft bald aufgeben. Es ist nicht einfach, meint sie. Aber irgendwann müsse auch einmal Schluss sein.

Villa Sabatino zum zweiten Mal beim Martinisonntag dabei

Jessica Sabatino hat ihren neuen Laden „Villa Sabatino“ schon zum zweiten Mal am Martinisonntag geöffnet. Am besten gehen an diesem Sonntag die Kleinigkeiten weg, die viele als Weihnachtsgeschenke kaufen, sagt Sabatino. Bei „Welker Schlafkultur“ sind angesichts der Jahreszeit die warmen Winterbetten sehr begehrt, berichten die Mitarbeiter.

Theresia Hauke von Männermodegeschäft Horbaschek findet, Martini sei die schönste Kirchweih. „Bei uns kommen am Sonntag immer die Paare. Da haben sie Zeit, sich in aller Ruhe umzuschauen“, sagt die Inhaberin.

 

 

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