Unsere Sportreporter
Der Spezialist für Eishockey – und Floorball
Kowalsky
Kowalsky
Matthias Hoch
Daniel Ruppert von Daniel Ruppert Fränkischer Tag
Bamberg – Selbst auf dem Platz oder nur vorm Fernseher? Welchem Team drücken die Sportredakteure die Daumen? Hendrik Kowalsky hat ein exotisches Hobby und wünscht sich noch einen fränkischen Eishockey-Riesen.

Der sportliche Leiter eines Vereins muss nicht unbedingt sportlich sein. Regelmäßig brandet daher in der Sportredaktion die Diskussion auf, ob „sportlich“ in diesem Fall groß geschrieben werden muss. Diskutieren kann schließlich jeder Redakteur. Ansonsten gilt dasselbe wie für den Sportlichen Leiter: Das theoretische Wissen setzt keine (regelmäßige) Praxis voraus.

Wie sportlich die Sportredakteure des Fränkischen Tags, der Bayerischen Rundschau und des Coburger Tageblatts tatsächlich sind, welche Fachgebiete sie haben und wie sie in ihrem jetzigen Tätigkeitsfeld gelandet sind, stellen wir in unserer kleinen Serie vor. Diesmal: Hendrik Kowalsky, der sich manchmal gerne vierteilen würde, um bei mehreren Sportereignissen dabei zu sein.

Ich bin: Hendrik Kowalsky.

Ich arbeite bei der Mediengruppe Oberfranken seit: 2019.

In der Sportabteilung bin ich … ebenfalls 2019 gelandet, weil ich ein spezielles Sport-Volontariat absolviert habe und von Anfang an für den Sport eingeplant war.

Die Sportart, über die ich am liebsten berichte, ist: Fußball, knapp dahinter Eishockey und Darts.

Diesen Sport betreibe ich selbst: Fußball, Hockey, Floorball, Tischtennis.

Das war mein größter persönlicher Erfolg im Sport: Hamburger U15-Meister im Fußball mit dem VfL 93, nach einem Finalsieg über den FC St. Pauli.

An diese Pleite erinnere ich mich ungern: Aus Fansicht wohl an viel zu viele bittere Drittliga-Auswärtspleiten mit Hansa Rostock. Wahlweise im Schlamm in Großaspach oder beim bis dahin sieglosen Tabellenletzten.

Das Schönste an meinem Beruf ist: Der stetige Kontakt mit Sportlern und Vereinen, die unseren Job überhaupt ermöglichen. Amateursport ist eine Herzensangelegenheit für alle, die ihn betreiben. Ihnen eine Plattform bieten zu können, ist der Ansporn.

Nachteile an meinem Job sind: Viele Spät- und Wochenend-Dienste, die Not, zwischen Themen wählen zu müssen, und Phasen, in denen gefühlt alle Sportarten laufen und man viel zu selten vor Ort sein kann.

Diesen Sportler würde ich gerne interviewen: Diego Maradona wäre es gewesen. Eine Person, die alle Superlative, positiv wie negativ, in sich vereint.

Diese Überschrift liegt bei mir in der Schublade, wird aber wahrscheinlich nie erscheinen: „Im Aischgrund wächst ein Eishockey-Riese heran“.

Wenn ich nicht Sportredakteur geworden wäre, …hätte ich mir einen neuen Wunschberuf ausdenken müssen.

Zum Schluss noch ein schnelles Entweder-Oder:

Messi oder Ronaldo? CR7

Nadal oder Djokovic? Nadal

Club oder Fürth? Hansa Rostock

Champions League im TV oder Kreisklasse vor Ort? Am Platz

Brose Bamberg oder HC Erlangen oder Nürnberg Ice Tigers? Nürnberg Ice Tigers

100-Meter-Sprint oder Marathon? Weder noch

Berge oder Strand? Strand

Skifahren oder Surfen? Surfen

Stehplatz oder Sitzplatz? Stehplatz

Selbst aktiv sein oder anderen in der Glotze beim Schwitzen zusehen? Anderen vor Ort zusehen

Einzel- oder Teamsport? Teamsport

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