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Die Enthüllung
Exklusiv: Schützenwirt Phillip Herpich bestätigt Gerücht
Phillip Herpich bei den Vorbereitungen zum Kronacher Freischießen.
Phillip Herpich bereitet sich auf das Freischießen in Kronach vor. // Maria Löffler
Kronach – Mitten in den Vorbereitungen zum Kronacher Freischießen macht ein Gerücht die Runde. Phillip Herpich bestätigt den wahren Kern, will sich aber jetzt noch auf die Vorbereitungen fürs Kronacher Freischießen konzentrieren.

Phillip Herpich, der angestellte Pächter des Kronacher Schützenhauses kommt gerade frisch aus dem Urlaub. Eine schwerwiegende Entscheidung über seine Zukunft hatte er aber schon vorher getroffen. Trotzdem liegt sein Fokus gerade noch bei den Vorbereitungen des Kronacher Freischießens.

Es ist ein Gespräch, das Herpich nicht so gerne führt, aber es ist nun einmal quasi die Nachricht des Tages. Die Gerüchteküche hat ihn eingeholt und nun geht es darum, Stellung zu beziehen. Das ist auch ihm klar, deshalb bestätigt er: "Ja, ich höre zum 31. Dezember hier auf." Diese Nachricht kommt zwar unerwartet, aber nicht wirklich überraschend.

Das Planungsteam für das Freischießen 2025 in Kronach wurde erweitert

Herpich jedenfalls begründet seine Entscheidung so: "Die Vorstellungen zwischen mir und der Gampert-Bräu gingen einfach zu weit auseinander. Die Planungen waren ursprünglich einmal andere." Er ist um Diplomatie bemüht, ringt mit sich, um die richtigen Worte zu finden. Unter dem Strich habe es einige Vorfälle, deren Ausgang er sich anders vorgestellt hatte. Vor allem leidet Herpich darunter, dass er noch keinen Koch an seiner Seite hat und auch niemanden ohne Einverständnis der Brauerei einstellen darf. 

Doch sein aktueller Fokus liegt erst einmal bei den Planungen fürs Kronacher Freischießen 2025.  Der gelernte Veranstaltungskaufmann hat beispielsweise sein Planungsteam erweitert. "Nun sind wir zu dritt." Zwei Minijobbler kümmern sich derzeit mit ihm darum, das Fest zu einem Erfolg werden zu lassen.

Änderungen bei Serviceteam und Musikprogramm

"Darüber hinaus hoffe ich, dass sich eine Serviceverbesserung bemerkbar macht." Die Beschwerden über teils schlechten Service hätten auch ihn erreicht, wobei er sich beeilt, zu betonen, dass dies nicht all seine Bedienungen betreffe. "Ich dachte leider, ich hätte ausschließlich Servicekräfte, die sich auskennen, die zuverlässig sind, aber da lag ich wohl falsch." Auf jeden Fall möchte Herpich nun sein "A-Team" nach vorne bringen, um diese Scharte gerade auch bei den Firmenkunden wieder auszuwetzen.

Und wenn wir schon über Veränderungen sprechen: Wird es Änderungen im Musikprogramm geben? "Ja," bestätigt er, "aber die werden nicht wirklich krass ausfallen." Denn neben den Musikkapellen aus dem Landkreis wird auch "Fristlos" wieder am Start sein. "Das Abendprogramm ändert sich hauptsächlich unter der Woche." Woran Herpich festhält, ist die Karaokeveranstaltung am Feuerwerkstag, die gerade in den Sozialen Netzwerken sehr kontrovers diskutiert wurde. Doch Phillip Herpich ist der Überzeugung:  "Leo Lawine schafft es, die Leute auch nach dem Feuerwerk wieder ins Zelt zu ziehen, das ist wichtig."

"Wilder Pilger ist einfach ein geiler Typ"

Außerdem soll Alleinunterhalter "WilderPilger" für volles Haus sorgen. "Er wurde mir vorgeschlagen und ich muss sagen, dass er einfach ein geiler Typ ist. Eben fürs gemütliche Trinken." Doch das Überraschungsei wird wohl "PumFe" sein. Bei dieser Band soll es sich um Schüler der Kronacher Musikschule handeln, die mit ihrem Lehrer ein Projekt ins Leben gerufen haben. 

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