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Nach dem Insolvenzverfahren
Haba gibt auch ein Verwaltungsgebäude auf
Lagerfläche Weitramsdorf, Landkreis Coburg
Bis vor kurzem hat noch die Haba-Familygroup Lagerflächen auf dem ehemaligen Albrecht-Areal in Weitramsdorf genutzt. Jetzt werden neue Mieter für diese Flächen gesucht. // Foto: Oliver Schmidt
Bad Rodach – Die Haba-Familygroup hat sich komplett neu aufgestellt. Im Zuge eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wurden mehrere hundert Arbeitsplätze abgebaut. Auch einige Immobilien werden jetzt nicht mehr benötigt.

Update vom 18. Juni, 14 Uhr:

Haba gibt auch ein Verwaltungsgebäude auf

Die Haba-Familygroup hat die Aufgabe der Lagerräume in Weitramsdorf bestätigt. „Die Lagerhaltung wurde in Bad Rodach zentralisiert“, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

In Bezug auf weitere Gebäude, die nicht mehr benötigt werden, wird erklärt: „Eines der Verwaltungsgebäude in Bad Rodach wird auf dem Immobilienmarkt für Vermietungen wie zum Beispiel für Coworking angeboten.“ Hiermit sei ein regionaler Makler beauftragt worden.


Hier der ursprüngliche Text vom 17. Juni:

Haba gibt Immobilien auf

Seit gut drei Monaten läuft der Neustart bei der Haba-Familygroup in Bad Rodach. Der Hersteller von Spielwaren (Haba) sowie von Möbeln für Betreuungseinrichtungen für Kinder (Haba Pro) befand sich bis Ende Februar 2024 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

Hunderte Arbeitsplätze sind weggefallen

Im Zuge dieses Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wurden mehrere hundert Arbeitsplätze am Firmensitz in Bad Rodach gestrichen. Dies wurde als Voraussetzung bezeichnet, um das Gesamtunternehmen retten zu können.

Abschied von Jako-o

Der sogenannte „Zukunftspakt 2030“, der geschnürt wurde, beinhaltet eine Konzentration auf die Marken Haba und Haba Pro.

Die einstige Erfolgsmarke „Jako-o“ (unter anderem Kinderbekleidung) spielt hingegen in den weiteren Planungen der Haba-Familygroup keine Rolle mehr.  

„Jako-o“ wurde allerdings nicht verkauft, wie zwischenzeitlich spekuliert worden war. Stattdessen einigte sich die Haba-Familygroup mit der Connect GmbH aus Hellwege (Niedersachsen) über eine Lizenzvergabe. So wird der Name „Jako-o“ weiterleben.

All diese Einschnitte bedeuten natürlich auch: Die Haba-Familygroup benötigt weniger Platz, und zwar sowohl, was die kleiner gewordene Belegschaft betrifft, als auch die erforderlichen Lagerkapazitäten.

Ein Außenlager auf dem ehemaligen Albrecht-Areal in Weitramsdorf wurde inzwischen aufgegeben. Über dem Schild, das bis vor kurzem noch auf die von Haba genutzten Räumlichkeiten hinwies, hängt jetzt ein Transparent: „Lagerflächen zu vermieten“.

Ehemaliges Außenlager der Haba-Familygroup in Weitramsdorf
Unser Archivfoto aus dem Februar 2024 zeigt, dass die Haba-Familygroup auch Lagerflächen in Weitramsdorf genutzt hat. // Foto: Archiv / Oliver Schmidt

Von der Haba-Familygroup war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Doch inzwischen hat sie Stellung genommen und die Aufgabe der Lagerräume bestätigt. (Siehe dazu das UPDATE am Anfang dieses Textes)

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